Erstellt am 05. Oktober 2016, 09:33

von Martin Plattensteiner

Drei heiße Derbys. Favorit Wallern empfängt Schlusslicht Tadten, Illmitz kracht auf Apetlon und Winden muss nach Breitenbrunn.

Winden-Trainer Manfred Riedmayer hat über einiges zu nachdenken. Beispielsweise über die ideale Aufstellung für die Breitenbrunn-Partie.  |  BVZ

Der Samstag hat es ordentlich in sich – vor allem im Seewinkel geht es ordentlich zur Sache. Um 16 Uhr empfängt der überlegene Tabellenführer (plus sieben Punkte auf das Verfolgerfeld) den Rote-Laternen-Pächter Tadten.

Die Kicker von USC-Coach Bernhard Rainprecht präsentierten sich in dieser Saison zuerst als Meister der Effizienz, zuletzt aber auch als homogene und spielstarke Gemeinschaft.

Rainprecht: "Verteilen keine Geschenke"

„Wir werden keine Geschenke verteilen“, meint Rainprecht vor dem Derby. Tadten benötigt jeden Punkt wie einen Bissen Brot. Gegen Sankt Georgen sah man bis in die letzte Minute der Nachspielzeit wie der Sieger aus. Dann schlug es im Kasten von Tormann Patrick Kamper ein – 2:2 per Eigentor. „In dieser Liga kann jeder gegen jeden gewinnen“, gibt sich Tadtens Coach Harald Toth kämpferisch.

Seine Truppe weiß kaum mehr, wie sich ein Sieg anfühlt. Den letzten Pflichtspiel-Dreier gab es am 3. Juni – damals wurde Apetlon 1:0 bezwungen. Drei Stunden später gehen in Illmitz die Flutlichter an.

Coach Manfred Riedmayer kehrt zurück

Im Seewinkel-Classico geht es gegen Apetlon um die Vorherrschaft im Revier. Die Mannschaft von Trainer Franz Ziniel hat mit zwei Siegen in Serie wieder zur Normalform gefunden. Auch Golagetter Thomas Zwickl trifft wieder, zuletzt im Doppelpack. Apetlon hat sich unter Neo-Coach Peter Cinege konsolidiert – unter seiner Regie gab es nur ein Resultat. Die Partien in Winden sowie gegen Frauenkirchen und Trausdorf endeten jeweils 1:1.

Ebenfalls um 19 Uhr wird es in Breitenbrunn spannend. Im B50-Nachbarschaftsderby wird Winden erwartet.

Einer freut sich besonders auf das Spiel: Windens Coach Manfred Riedmayer kehrt zu der Truppe zurück, mit der er vor zwei Jahren tolle Erfolge gefeiert hat. Einer darf mitkommen, darf aber nur zusehen. Trainerspross Marc Kobor sitzt seine Gelbsperre ab. Auch er war schon in Breitenbrunn als Spieler engagiert.