Erstellt am 11. September 2013, 00:00

20.000 Euro ins Hallenbad investiert. Nach zwei Wochen-Sperre / Sanierung abgeschlossen, neue Saunabänke und Liegen wurden angeschafft,

Mitarbeiter Harald Leiner legt selbst Hand. Während der vierzehntägigen Sperre wird das Hallenbad außerdem von Grund auf gereinigt. Freizeitbetriebe-Geschäftsführer Hermann Keglovits in der Schwimmhalle, wo im und rund um das Becken die Fugen erneuert wurden. Darüber hinaus wird in den Schwimm-, Tauch- und Außenbecken ein Wassertausch durchgeführt.  |  NOEN, Reiter
Von Pia Reiter

NEUSIEDL AM SEE / Am Samstag ist es so weit: Nach zweiwöchiger Sperre öffnet das Neusiedler Hallenbad wieder seine Pforten. Während der Pause in den ersten beiden Septemberwochen hat sich hinter den Kulissen einiges getan: Die Holzbänke in der Finnischen und der Bio-Sauna wurden erneuert, 20 neue Liegen wurden angeschafft sowie kleine Beistelltische und drei neue Kinderbuggys. Außerdem wurde die Lautsprecheranlage repariert und die Beleuchtungsmittel (auch unter Wasser) wurden gereinigt und auf LED-Lampen ausgetauscht.

Wasser wurde komplett getauscht 

Ein kompletter Wassertausch im Hallen-, Tauch- und Freibecken wurde durchgeführt, die Dichtfugen im Becken- und Nassbereich erneuert, Filter getauscht, die Deckenplatten im Solarium renoviert und im Bereich des Rutschturms und der Fassade Spachtel- und Malerarbeiten getätigt, WC-Sitze und Brausearmaturen ausgetauscht.

Insgesamt wurden dafür 20.000 Euro investiert, zahlreiche Arbeiten von Mitarbeitern der Freizeitbetriebe erledigt. Bis 2012 wurden die notwendigen Renovierungsarbeiten und der Wassertausch einmal pro Jahr immer in den Weihnachtsferien erledigt, doch das fand bei den Badegästen keinen großen Anklang.

Auch in den Weihnachtsferien gefragt

„Heuer haben wir uns nach dem schwächsten Besuchermonat gerichtet. Unsere stärksten Monate sind immer im Juli und August, auch in den Weihnachtsferien ist das Hallenbad sehr gefragt!“, erklärt der Geschäftsführer der Freizeitbetriebe, Hermann Keglovits.


Das Hallenbad stellt für die Neusiedl am See ein finanzielles Loch dar, dass es zu stopfen gilt: 600.000 Euro muss die Stadtgemeinde jedes Jahr zuschießen: „Das ist ein europäischer Mittelwert. Laut Untersuchungen gibt es kein Hallenbad, dass Gewinn für eine Kommune abwirft“, sagt der Geschäftsführer der Freizeitbetriebe.

Das Hallenbad hat laut Keglovits eine sehr große regionale Bedeutung: „Ein Drittel der Besucher kommt aus der Stadt, zwei Drittel aus der näheren Umgebung. Da sind auch viele Schulklassen dabei, die bei der Schwimmunion Kurse machen.“