Kittsee

Erstellt am 23. August 2016, 13:11

von APA Red

Illegaler Handel mit Hundewelpen. Burgenländische Polizisten haben nach einem illegalen Tierhandel eine Verdächtige ausgeforscht. Die 37-Jährige aus der Slowakei soll einen Zwerg- und einen Rehpinscher nach Österreich verkauft und die Welpen - beide krank - in Kittsee ihren neuen Besitzern übergeben haben. Ein 36-jähriger Wiener erstattete Anzeige, für die Frau interessiert sich nun die Staatsanwaltschaft.

LPD Burgenland

Burgenländische Polizisten haben nach einem illegalen Tierhandel eine Verdächtige ausgeforscht. Die 37-Jährige aus der Slowakei soll einen Zwerg- und einen Rehpinscher nach Österreich verkauft und die Welpen - beide krank - in Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) ihren neuen Besitzern übergeben haben. Ein 36-jähriger Wiener erstattete Anzeige, für die Frau interessiert sich nun die Staatsanwaltschaft.

Kostspielige Tierarztbehandlungen

Der Zwergpinscher, den der Wiener erstand, wurde über eine Internetplattform als zehn Wochen altes Tier sowie als gesund und tierärztlich begutachtet angeboten, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Dienstag. Kurz nach der Übergabe vor eineinhalb Wochen am Bahnhof Kittsee musste der Mann feststellen, dass der Hund krank war. Mehrere kostspielige Behandlungen beim Tierarzt folgten. Der Vierbeiner war zudem wesentlich jünger als von der Verkäuferin behauptet.

Hund ist am Weg der Besserung

Der Wiener schaltete die Polizei ein. Im Zusammenhang dem Verkauf eines etwa acht Wochen alten Rehpinschers forschten Ermittler die 37-Jährige als Händlerin aus. Der Amtstierarzt ordnete an, den Welpen in eine Tierklinik zu bringen. Zumindest für die Hundewelpen dürfte der Fall ein gutes Ende nehmen: Dem kleinen Rehpinscher geht es laut dem Tierarzt inzwischen wieder gut, auch der Zwergpinscherwelpe ist am Weg der Besserung, teilte die Landespolizeidirektion mit.