Erstellt am 09. März 2016, 06:39

von NÖN Redaktion

50 neue Gästebetten für Beauty-Residenz. Ehemalige Beauty-Vital-Residenz von Helga Dolezal in Neusiedl am See wird zu Büros, Ordinationsräumen, Wohnungen und Ferienapartments.

Prestige-Projekt. Unternehmer Gerald Szegner möchte aus der ehemaligen Beauty-Vital-Residenz in der Seestraße Büros, Wohnungen und Ordinationsräume machen. Daneben entstehen in einem Neubau Ferienapartments mit 50 neuen Gästebetten. Als besonderes Zuckerl wird die ehemalige Wellness-Oase wieder revitalisiert. Foto: Reiter  |  NOEN, Reiter
„Es ist, ohne Frage, ein Prestigeobjekt“, sagt der neue Eigentümer Gerald Szegner, der bereits mehrere Gasthäuser, Bäckereien und Firmengebäude im Bezirk gekauft und zu Wohnungen umgebaut hat. Dass die ehemalige Schönheitsfarm von Helga Dolezal ein besonderes Projekt ist, hat der Unternehmer bereits erkannt.

Denn die Nachfrage ist schon jetzt groß, obwohl bis jetzt noch keine konkreten Pläne vorliegen. Fix ist, entgegen vieler anderslautender Gerüchte: Das Gebäude wird nicht abgerissen.

Wellnessbereich soll wieder aufleben

Gegenüber der BVZ bestätigt Szegner erstmals: „Für Büroräume habe ich schon zahlreiche Interessenten, da könnte ich mehr als eine Etage vermieten. Es gibt Vorreservierungen von 600 bis 700 Quadratmetern. Weiters sind Ordinationsräume, Wohnungen und Ferienapartments geplant.“

Durch einen Neubau, der neben dem bestehenden Gebäude, dort wo sich derzeit eine Garage befindet, entstehen soll, will Szegner 50 neue Gästebetten in der Stadt schaffen.

Außerdem soll dem ehemaligen Wellnessbereich der Beautyfarm wieder Leben eingehaucht werden. Diese Idee hatte Hans-Peter Halbritter, der als Architekt die Dolezal-Residenz einst geplant hat und auch beim neuen Projekt wieder mit an Board ist. Die Planungen sollen bis April abgeschlossen sein, im Mai/Juni sollen die Arbeiten dann laut Szegner starten.

Zufrieden zeigt man sich bei der Firma I.P.G. Betriebs- u. Industrieversteigerungen GmbH, die mit der Abwicklung der Online-Auktion beauftragt war: „Wir hatten etwa 1.500 Stücke bei der Auktion, davon wurden 1.400 online ersteigert. Dolezal ist eben ein sehr bekannter Name, sogar aus Russland hatten wir Interessenten, die sich dann ein Erinnerungsstück mitgenommen haben“, heißt es. Die Mehrheit der Objekte, circa 60 bis 65 Prozent, bleibt im Bezirk.