Pamhagen , Apetlon

Erstellt am 24. August 2016, 09:07

von Birgit Böhm-Ritter

Weg vom Gaspedal am Weg von Pamhagen nach Apetlon . Pamhagen beschließt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h auf dem Güterweg nach Apetlon.

Aus Sicherheitsgründen heißt es langsamer fahren. Vor allem LKW, die aus dem Betriebsgebiet kommen, sorgen vermehrt zu Gefahrensituationen im Pamhagener Teil des Güterweges. Danach, ab der Leissergraben-Brücke, gilt ohnehin LKW-Fahrverbot.  |  BVZ, Bettina Deutsch

Ab September müssen Autofahrer zwischen Pamhagen und Apetlon ihre Geschwindigkeit drosseln. Der Gemeinderat hat einstimmig ein Tempolimit von 70 km/h beschlossen. Bis dato galt auf dem Güterwagen eine höchst zulässige Geschwindigkeit von 100 km/h.

Immer wieder gefährliche Situationen

Die Gemeinde hat festgestellt, dass im Bereich zwischen Pamhagener Ortstafel und Brücke über den Leissergraben vermehrt Firmenausfahrten passieren, wodurch es immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer durch eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich verbessert wird“, betont Bürgermeister Josef Tschida (ÖVP). Angeregt durch die Anrainer des dortigen Betriebsgebietes hat der Gemeinderat dementsprechend beschlossen.

Der Güterweg ist eine Gemeindestraße und somit gilt die Gemeinde Pamhagen gemeinsam mit der Gemeinde Apetlon als Straßenerhalter. Es hat schon mehrerer Versuche gegeben, die Straße zur Landesstraße zu machen. Bis dato ohne Erfolg. Erst vor wenigen Wochen wurde erneut ein Versuch gestartet. Die Ortschefs aus Pamhagen und Apetlon, Josef Tschida und Ronald Payer trugen ihr Anliegen in der Landesamtsdirektion vor.

Gemeinden bleiben Straßenerhalter

Anlass war der mögliche Beitritt der Gemeinde St. Andrä zum Abwasserverband Seewinkel, dem momentan Wallern, Illmitz, Apetlon und Pamhagen angehören. Ein Beitritt der Zicksee-Gemeinde wird überlegt (die BVZ berichtete).

„Das Verkehrsaufkommen würde weiter steigen und Pamhagen und Apetlon sollen alleine für die Sanierung und Erhaltung des Güterweges aufkommen. Das sehen wir nicht ein.“, begründet Tschida. Die Signale von Landesseite stimmen den Ortschef der Grenzgemeinde aber nicht positiv. Vorerst bleibt der Güterweg jedenfalls Gemeindestraße und somit Pamhagen und Apetlon Straßenerhalter, die für die Sicherheit zu sorgen haben. Ab September heißt es auf einer Strecke von etwa zwei Kilometern also langsamer fahren.