Erstellt am 19. Dezember 2012, 00:00

Anpfiff für neuen Sportplatz. Projekt budgetiert / Im Budget 2013 der Stadtgemeinde Frauenkirchen werden 350.000 Euro für den Grundstücksankauf und die ersten Planungsarbeiten veranschlagt.

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Von Birgit Böhm-Ritter

FRAUENKIRCHEN / Mit 350.000 Euro wird die größte Investitionssumme im Budget für das Jahr 2013 für den neuen Sportplatz veranschlagt werden. Der Gemeinderat stimmt am Mittwoch in seiner Sitzung über den Voranschlag für das kommende Jahr ab.

Seit fast 20 Jahren ist ein neuer Sportplatz in Frauenkirchen im Gespräch. Nun soll mit dem Projekt begonnen werden. Der geplante Standort liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Tennisanlage und des Schießplatzes. „Optionsverträge für den Grundstücksankauf sind bereits aufgesetzt und von den Grundbesitzern unterschrieben“, bestätigt Bürgermeister Josef Ziniel.

Der alte Sportplatz besteht seit mehr als 50 Jahren. „Es gibt vielleicht noch schlechtere Plätze, zeitgemäß ist er jedenfalls nicht mehr“, sagt Werner Kandl Obmann des Sportclubs Frauenkirchen. Größere Investitionen seien zuletzt in den 80er Jahren gemacht worden. Das größte Problem seien aber die Anrainer. Der Platz liegt mitten im Wohngebiet. Anzeigen wegen Ruhestörung seien keine Seltenheit.

Die politischen Fraktionen stehen grundsätzlich hinter dem Projekt: „Allerdings nur, wenn es einen genauen Kostenvoranschlag gibt“, sagen Erich Stekovics (NESt) und Markus Pollreis (ÖVP) unisono. „Mit Kostenschätzungen wie bei der Aufbahrungshalle geben wir uns nicht zufrieden“, so Stekovics weiter.

Auch Obmann Kandl befürwortet eine genaue Kostenaufstellung bevor mit dem Bau begonnen wird: „Schließlich müssen wir den Betrag über den Mietvertrag jährlich abstottern.“

Nach ersten Schätzungen wird das Bauprojekt auf etwa zwei Millionen Euro kommen.

Ideen haben sich die Vertreter der Gemeinde und des Sportclubs bereits bei anderen Vereinen geholt. Einer der neuesten Sportplätze liegt in Draßburg. „Auch dort wurden zwei Millionen investiert“, erzählt Kandl. Für den Obmann der NESt Erich Stekovics ist klar: Das Projekt ist nur durch einen Verkauf des alten Sportplatzes finanzierbar. Anrainer würden bereits Interesse an Grundstücken zeigen, bestätigt Obmann Kandl.