Erstellt am 04. April 2012, 07:53

Baumrodung am Tabor. PROJEKT / Stadtgemeinde entfernt Gehölze rund um Ruine und möchte mittels Naturschutzprogramm Trockenrasen erhalten.

Freie Sicht. Nun steht dem Blick auf den Tabor nichts mehr entgegen. Baumarten wie Akazien wurden entfernt, heimische Hölzer wie Mandelbäumchen sollen vereinzelt gepflanzt werden.  |  NOEN
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NEUSIEDL AM SEE /  Das Gebiet um den Tabor - ehemals Beweidungsfläche - ist durch die Robinia pseudoacacia (auch Robinie oder Scheinakazie), Ailanthus altissima (Bitteresche) und andere Gehölze sehr verbuscht. Um eine weitere Verbuschung zu verhindern, ist laut Stadtgemeinde eine Rodung der standortfremden Bäume erforderlich, mit der bereits Ende Februar begonnen wurde.

Ebenfalls befinden sich nordwestlich der Ruine Tabor Bestände von naturschutzfachlich wertvollen Trockenrasen und Löss-Trockenrasen (zum Beispiel Löss-Löwenzahn). Mit den Maßnahmen zu deren Erhaltung soll noch im Herbst oder Winter dieses Jahr begonnen werden. Es ist jedoch noch nicht entschieden, ob das in ähnlicher Form wie beim Kalvarienberg passieren soll. Dieser, weil ebenfalls Trockenrasengebiet, wird bereits beweidet.

Alle Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der erhaltenswerten Lebensräume erfolgen in Abstimmung mit der Naturschutzabteilung des Landes. Das Projekt wurde bei „Leader“ (Programm der Europäischen Union zur Entwicklung des ländlichen Raumes) zur Förderung eingereicht.

Die noch vorhandenen Baumstümpfe sollen laut Stadtgemeinde in den nächsten Tagen ebenfalls entfernt werden, damit sich spielende Kinder daran nicht verletzen.