Erstellt am 28. September 2011, 00:00

Baustart für 69 Windräder. ENERGIE / Mit dem Spatenstich zum Windpark Halbturn-Mönchhof-Nickelsdorf ist nun ein weiterer Schritt in Richtung Energie-Unabhängigkeit gelungen.

Spatenstich. Markus Ulram, Lukas Püspök, Peter Püspök, Paul Puspök, Gabriel Schweiger, Thomas Huemer, Johannes Trauttmansdorff, Rudi Strommer, Landeshauptmann Hans Niessl, Michael Gerbavsits, Reinhard Schweifer, Josef Kaltenbacher, Leopold Buchmayer, Johann Wachtler, Wolfgang Trimmel BIRGIT BÖHM-RITTER  |  NOEN
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HALBURN / Die zweite Wind-Initiative im Burgenland nimmt Formen an: Mit dem Spatenstich vergangenen Freitag beginnen die Betreiber offiziell die Arbeiten für den Windpark in den Gemeinden Halbturn, Mönchhof und Nickelsdorf. Von der BEWAG Tochter Austrian Wind Power, der „ImWind“ und der Püspök Gruppe werden in den drei Ortschaften insgesamt 69 Windkraftanlagen errichtet, die zusammen eine Leistung von 207 Megawatt aufweisen. Die drei Betreiber investieren in den kommenden Jahren zusammen mehr als 900 Millionen Euro in den Ausbau der Windkraft.

Mit dem Wegebau und den Verkabelungen wurde bereits begonnen, auch der Aushub der Fundamente ist schon im Gange. Im Dezember soll sich das erste Windrad des Typs Enercon E-101 im neuen Windpark drehen.

Windpark bis 2013  fertiggestellt

Momentan drehen sich im Burgenland 138 Windräder der Austrian Wind Power und erzeugen 242 Megawatt. „Mit dem Windpark, den wir jetzt bauen, kommen wir dem Ziel der Stromautarkie einen riesigen Schritt näher. Bald erzeugen wir durch Windkraft so viel Strom, wie im Burgenland verbraucht wird - 2013 ist es soweit,“ zeigt sich Michael Gerbavsits, BEWAG Vorstandssprecher, zuversichtlich. Johannes Trauttmansdorff, geschäftsführender Gesellschafter der „ImWind Group“ GmbH betont den ökologischen Faktor der Windkraft: „Wir werden jede einzelne Kilowattstunde Strom aus Windkraft in Zukunft bitter brauchen, da die herkömmlichen Ressourcen zur Neige gehen.“ Paul Püspök sieht durch die Nutzung der Windenergie nicht nur ökologische Vorteile: 35 Millionen Liter Erdöl pro Jahr würden eingespart werden, darüber hinaus würden etliche Green-Jobs im Land geschaffen.