Erstellt am 21. Oktober 2015, 10:54

von NÖN Redaktion

Baustelle bis Dezember. Arbeiten beim Wasser- und Gasleitungstausch sollen bis 18. Dezember andauern, erst dann ist Schluss bis März 2016.

Kreuzung Peter-Floridan Gasse. Der Tausch der Gas- und Wasserleitungen geht voran, die Arbeiten wandern Richtung Hauptplatz. Trotzdem gibt es laut Wasserleitungsverband einen leichten Verzug, am 18. Dezember geht es in die Winterpause.  |  NOEN, Pia Reiter
Zwischen der Unteren Hauptstraße und dem Hauptplatz tauscht der Wasserleitungsverband die Wasser- und Hausanschlussleitungen aus. Gleichzeitig erneuert die Energie Burgenland die Gasleitungen. Seit Beginn der Bauarbeiten Anfang Juni gleicht die Stadt einer Großbaustelle.

"Leitungen zwischen 52 und 57 Jahre alt"

„Wir haben immer wieder Rohrbrüche, die Leitungen sind zwischen 52 und 57 Jahre alt“, erklärte Helmut Herlicska, technischer Leiter des Wasserleitungsverbandes. Funktioniert alles nach Plan und spielt die Witterung mit, so werden die Arbeiten noch bis 18. Dezember weiter laufen. Dann geht man in die Winterpause, die bis März andauern soll.

Derzeit sei man mit den Arbeiten ein bis zwei Wochen in Verzug, so Herlicska: „Die Abstimmung funktioniert aber einwandfrei, wir sind optimistisch, dass wir das aufholen.“ In den nächsten Wochen stehen dann noch Asphaltierungsarbeiten auf dem Programm, der genaue Zeitpunkt steht laut Wasserleitungsverband aber noch nicht fest:

„Derzeit laufen noch Gespräche, es kann auch sein, dass am Abend gearbeitet wird. Der Verkehr soll so weit wie möglich aber nicht beeinträchtigt werden und auch der Busverkehr wird entsprechend berücksichtigt. Da arbeiten wir gerade an einer Lösung“, so Herliscska.

Information

  • Anfang Juni erfolgte der Startschuss: 150 Hausanschlüsse werden erneuert.
  • Dafür investiert der Wasserleitungsverband in Summe etwa 1,3 Millionen Euro.
  • Die Energie Burgenland ersetzt Gasrohrleitungen aus PVC durch Leitungen aus dem Werkstoff Polyethylen.
  • Zudem investiert die Netz Burgenland Erdgas GmbH 180.000 Euro in die Neuverlegung von rund 1,2 Kilometern an Hauptrohrleitungen.