Erstellt am 20. August 2014, 10:42

Parkplatz voll Müll. Rumänische und tschechische Durchreisende nutzen Parkplatz, um Müll loszuwerden. Mistkübeln und Säcke nun entfernt.

Müllhaufen. Missverständnis mit Parkplatzsäuberer führte zu weiterer Entsorgungsstätte vor der Penny-Filiale. Das abmontieren von Mistkübeln und entfernen von Müllsäcken soll nun das Problem lösen.  |  NOEN, Reiter
Von Stefanie Rieder

Der Pennymarkt beim Gewerbepark in Neusiedl am See hat mit großen Müllansammlungen zu kämpfen. Grund dafür sind vor allem rumänische und tschechische Durchreisende mit Kleinbussen, welche während ihrer Rast am Parkplatz Unmengen an Müll entsorgen.

„Als Maßnahme wurden Mistkübel am Parkplatz entfernt"

Aufgrund dieser Tatsache entschloss sich die Penny-Filiale, die Mistkübel am eigenen Parkplatz zu entfernen, da diese nicht nur voll angefüllt werden, sondern auch noch eine Unmenge davon neben den Kübeln vorzufinden ist.

„Als Maßnahme gegen diese Müllansammlungen wurden deshalb die Mistkübel am Parkplatz entfernt. Insgesamt waren es fünf Mistkübeln“, erklärt Pethö Thorsten, zukünftiger Filialleiter des Penny Markts in Neusiedl am See.

Vor Kurzem kam es aber wiederum zu einer großen Müllansammlung am Parkplatz. Ein Missverständnis mit dem Parkplatzsäuberer sorgte dafür, dass dieser blaue Säcke für die Müllentsorgung montierte und es wiederum zu einer Belagerung mit Müll am Parkplatz kam.

Pethö: „Einkaufswagen mit vollen Windeln“ 

„Nicht nur unser Parkplatz, sondern auch Einkaufswagen wurden bereits mit jeglicher Art von Müll angefüllt, wie beispielsweise mit vollen Windeln“, so Pethö. In Zukunft soll es nun weder Mistkübel noch andere Möglichkeiten am Parkplatz geben, den Mist zu entsorgen. „Wir haben mit viel weniger Müll zu kämpfen, wenn es keine Wegwerfmöglichkeiten bei uns gibt“, so Pethö.

Der zuständige Parkplatzsäuberer wurde bereits über diese Maßnahme in Kenntnis gesetzt, um weitere Missverständnisse und derartige Müllansammlungen zu vermeiden. „Wir können sonst nichts tun gegen diese Art der Müllentsorgung. Ein Schranken zum Absperren des Platzes über Nacht wäre eine Möglichkeit, liegt aber bei dem Vermieter“, erklärt Pethö.