Erstellt am 08. April 2015, 12:00

von Paul Haider

Tower: Kühnelt geht. Christian Kühnelt will sich nach fünf Jahren als Manager des Pannonia Tower Hotels neuen Herausforderungen stellen.

Abschied. Christian Kühnelt verlässt den Pannonia Tower.  |  NOEN, Fotostudio Walter Kuehnelt

Christian Kühnelt schlägt ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Fünf Jahre lang hat er als Manager die Geschicke des Pannonia Tower Hotels Parndorf geleitet.

„Im guten Einvernehmen getrennt“

Jetzt will sich Kühnelt neuen Aufgaben widmen, wie er im BVZ-Gespräch erzählt: „Wir haben uns im guten Einvernehmen getrennt. Ich will mich neu orientieren und neue Herausforderungen suchen.“

Als Kühnelt 2010 die Führung übernimmt, ist das Hotel trotz seiner imposanten Optik noch wenig bekannt und hat mit einer geringen Auslastung zu kämpfen. Der motivierte neue Manager Kühnelt schafft es innerhalb kurzer Zeit, mit zahlreichen Events und geschickter Öffentlichkeitsarbeit die Auslastung und Umsätze deutlich zu steigern.

„Ich habe meine langjährigen Erfahrungen im Tourismus und meine Kontakte genutzt“, verrät Kühnelt sein Erfolgsrezept. Auch die Einbeziehung der regionalen Bevölkerung war ihm dabei immer wichtig: Regelmäßig gab es Veranstaltungen von Vereinen aus der Region.

An seine erste größere PR-Aktion im Pannonia Tower erinnert sich Kühnelt noch heute gerne: 2010 wird eine Folge der Casting Show „Helden von morgen“ im Hotel aufgezeichnet. „Da waren zwei sympathische junge Künstler dabei - Lukas Plöchl und Julian Le Play, als sie praktisch noch niemand gekannt hat“, erinnert sich Kühnelt.

Kühnelt bleibt Tourismus-Obmann

Seit 2013 ist der Hotelmanager auch Obmann des Parndorfer Tourismusverbandes. Diese Funktion wurde ihm aufgrund seiner Erfahrungen im Tourismus angeboten und er will sie auch weiterhin ausüben. Für Kühnelt steht fest: „Ich werde mich auch in Zukunft gerne im Tourismus in der Region engagieren.“

Zu seiner weiteren beruflichen Laufbahn will der erfolgreiche Manager noch nicht zu viel verraten: „Es gibt ein paar Optionen, sowohl im Burgenland als auch in Wien. In den nächsten Wochen werde ich mir das alles in Ruhe überlegen.“