Erstellt am 15. März 2013, 18:15

Betonturmfabrik für Windkraftanlagen offiziell eröffnet. Im Burgenland ist am Freitag das Werk zur Erzeugung von Betontürmen für Windkraftanlagen der WKF Austria GmbH, einer Tochter der deutschen Windradherstellers ENERCON, offiziell eröffnet worden.

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In der Produktionsstätte in Zurndorf (Bezirk Neusiedl am See) sollen pro Jahr bis zu 200 Windradtürme von insgesamt 200 Personen angefertigt werden, teilte die IG Windkraft in einer Aussendung mit. Aktuell arbeiten in dem seit Jahresbeginn betriebenen Werk 120 Personen.

ENERCON habe sich aufgrund des hohen Bedarfs an Betonsegmenten in der Region zum Bau der Fabrik entschlossen. Es handelst sich um die größte ENERCON-Produktionsstätte außerhalb Deutschlands. "Hinzu kommen die langjährige Partnerschaft mit dem burgenländischen Energieversorger Energie Burgenland und die gute Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesland“, erklärte Gesamtproduktionsleiter Klaus Peters.

Der deutsche Windkraftanlangen-Hersteller zählt zu den größten der Welt. Derzeit werden in der 17.000 Quadratmeter großen Fabrik in Zurndorf wöchentlich 45 Betonturmsegmente für Windräder des Typs E-101/3 MW gefertigt. Die Produktion soll schrittweise auf 24 Turmsegmente pro Tag hochgefahren werden. Mit diesen Turmteilen werde in den nächsten Jahren ausschließlich der österreichische Markt beliefert. Später werde das Werk auch für den Osteuropäischen sowie für den Süddeutschen Markt produzieren, hieß es in der Pressemitteilung.

An der offiziellen Eröffnung, zu der auch die Bevölkerung geladen war, nahmen unter anderem auch Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer und Landeshauptmann Hans Niessl teil. „Die Windenergie nimmt eine wichtige Stellung ein indem durch sie Wachstumsimpulse und neue Arbeitsplätze entstehen. Das Betonturmwerk in Zurndorf ist ein herausragendes Beispiel dafür", so Hundstorfer.