Erstellt am 14. Januar 2015, 06:24

von Paul Haider

Acht Radarboxen gegen die Raser. Entlang der A4 sollen neue Radarboxen für mehr Sicherheit sorgen, sechs davon befinden sich im Burgenland.

Fuß vom Gas. Acht neue Front-Radaranlagen werden auf der A4 bald teure Fotos schießen. Foto: zVg/Asfinag  |  NOEN, zVg/Asfinag
Auf der A4 wird es in Zukunft noch öfter blitzen als bisher. Im Zuge des dreispurigen Ausbaus der Ostautobahn setzt die Asfinag auch Zusatzmaßnahmen für mehr Sicherheit.

Mit insgesamt acht neuen Boxen für Radargeräte soll den Rasern der Kampf angesagt werden. Denn überhöhte Geschwindigkeit zähle noch immer zu den Top drei Unfallursachen, heißt es vonseiten der Asfinag.

Neue Boxen bei Bruck, Neusiedl, Nickelsdorf

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Sechs der neuen Radarboxen befinden sich auf dem burgenländischen Gebiet der A4, jeweils drei in jede Fahrtrichtung.

Alexandra Vucsina-Valla verrät der BVZ die Standorte der neuen Blitzer: jeweils zwei befinden sich in der Nähe der Abfahrt Bruck Ost (Kilometer 38), zwischen Neusiedl am See und Weiden am See (Kilometer 47) und bei Nickelsdorf (Kilometer 62).

Derzeit sei aber nur ein Geschwindigkeitsmessgerät in Fahrtrichtung Ungarn im Betrieb, die restlichenwürden sukzessive folgen, erklärt ein Beamter der Landesverkehrsabteilung der Polizei auf BVZ Anfrage.

„Machen A4 für zehntausende Pendler sicherer“

Die Standorte für die Boxen seien hinsichtlich der Verkehrsdichte, dem durchschnittlichen Geschwindigkeitsniveau und der Unfallhäufigkeit ausgewählt worden.

„Wir machen die A4 in den kommenden Jahren für zehntausende Pendler sicherer. Die neuen Radare sind ein weiterer Schritt in diese Richtung“, ist sich Christian Ebner, Leiter des Verkehrsmanagements der Asfinag sicher.

Die Kosten der neuen Geräte belaufen sich laut Asfinag auf etwa 250.000 Euro.