Erstellt am 12. Dezember 2012, 00:00

„Brauhaus“ unter Wasser. Haupthahn abgeschaltet / Ein Rohrbruch setzte den Gasthauskeller und den Basilikavorplatz unter Wasser. Frauenkirchen kurzzeitig ohne Wasserversorgung.

Aufräumungsarbeiten. Der Keller im „Alten Brauhaus“ stand einen halben Meter unter Wasser.Birgit Böhm-Ritter  |  NOEN

FRAUENKIRCHEN / Gegen 18.30 Uhr heulten die Sirenen für die Mannschaft der Stadtfeuerwehr Frauenkirchen am Montag auf: Ein heftiger Wasserrohrbruch setzte neben dem Basilikavorplatz auch den Keller des unmittelbar daneben liegenden Wirtshauses „Altes Brauhaus“ einen halben Meter unter Wasser. Mit 25 Mann machte sich Ortskommandant Franz Lass sofort nach der Alarmierung zum Einsatz im Ort auf - gegen 20 Uhr konnte dann seitens der Feuerwehr Entwarnung gegeben werden.

„Wir wurden um 18.30 Uhr alarmiert, durch den Wasserrohrbruch an der Transportleitung kam es zur Überschwemmung. Das Wasser unterspülte die Straße und durch den Druck drang das Wasser auch in den Keller des Gasthauses ein. Zunächst mussten wir abwarten, bis die drei Zuständigen des Wasserleitungsverbandes die Zuleitungen absperrten, danach haben wir sofort mit dem Auspumpen des Kellers begonnen. Die Straße wurde für kurze Zeit abgesperrt. Wir haben eigentlich alles recht schnell unter Kontrolle gehabt “, erklärt Franz Lass unmittelbar nach dem Einsatz am Montagabend der BVZ.

Wirtin Ilona Püspök erklärte gegenüber der BVZ am Montag gegen 20 Uhr: „Unser Keller wurde überflutet, doch das Wasser wurde mittlerweile schon wieder ausgepumpt. Welche Schäden es gibt, ist so kurz nach dem Vorfall aber noch nicht abzuschätzen.“ Ebenso der Grund für die enorme Überschwemmung: „Warum genau es zum Rohrbruch kam, ist unmittelbar danach noch nicht zu sagen. Die Ursache muss erst vom Wasserverband erhoben werden“, so Lass weiter.

Für die Wirtin verging eine Stunde, ehe der Haupthahn der örtlichen Wasserversorgung abgeschaltet wurde, wodurch der gesamte Ort kurzzeitig von der Wasserversorgung abgeschnitten war. Auch die Straße direkt vor dem „Alten Brauhaus“ wurde in Mittleidenschaft gezogen: Hier wölbten sich Pflastersteine der Straße in die Höhe.