Erstellt am 20. August 2015, 16:52

von Pia Reiter

Bundeskanzler zu Besuch. In Neusiedl am See besuchte Bundeskanzler Werner Faymann ein Wohnbauprojekt der OSG, in Zurndorf besichtigte er das Betonwerk der Firma Enercon.

Baustellen-Besuch. Bundeskanzler Werner Faymann, hier mit Minister Josef Ostermayer, Landeshauptmann Hans Niessl, OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar und OSG-Obmann Johann Schmidt, informierte sich in Neusiedl am See über das Projekt "City Point".  |  NOEN, Burgenland-Tag
Seine Bundesländer-Tour zum Schwerpunkt "Arbeit und Wirtschaft" startete Bundeskanzler Werner Faymann im Burgenland. In Neusiedl/See besuchte der Bundeskanzler gemeinsam mit Bundesminister Josef Ostermayer, Landeshauptmann Hans Niessl und AK-Präsident Rudolf Kaske das Wohnbauprojekt "City Point" (hinter dem Billa in der Seestraße) und in Zurndorf den Windkraftanlagen-Hersteller Enercon.

"Investitionen in Wohnbau und Infrastruktur kurbeln die Wirtschaft an und sichern Beschäftigung. So lange die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Europa so schwierig ist, braucht es Vorrang für Investitionen, die Beschäftigung schaffen und Wirtschaftsaufschwung bringen", so Bundeskanzler Faymann.



Das Wohnbauprojekt “City Point“ hat das Ziel, ein breites Wohnungsangebot für unterschiedliche Altersschichten zu schaffen, sei es für Alleinstehende oder für Familien. Den Beginn machte ein Bauabschnitt mit Wohnungen für Senioren im Rahmen des betreubaren Wohnens.  Weiters ist ein Gesundheitszentrum geplant. In insgesamt 220 Wohnungen soll mit dem Projekt Wohnraum für circa 450 Personen geschaffen werden. "Hier entsteht ein komplett neuer Stadtteil", so OSG-Geschäftsführer Alfred Kollar.

Ebenso besuchte der Bundeskanzler heute den größten deutschen Hersteller von Windkraftanlagen, ENERCON, der über zwei große Standorte im Burgenland verfügt, wobei in Zurndorf 135 Personen beschäftigt sind. Das Unternehmen stellt auch Praktikumsplätze für Lehrlinge der BFI-Lehrwerkstätte zur Verfügung. Das Burgenland sorgt – gemessen am gesamten Bundesgebiet – für 27 Prozent der Windenergie.