Erstellt am 11. Dezember 2013, 23:59

Container wird gekauft. Um 90.000 Euro / In drei Raten, eine pro Jahr, will die Stadtgemeinde die Container bei Taboki und Tabor-Volksschule kaufen statt mieten.

Eigentum statt Miete. Der Gemeinderat beschloss, die Container bei Tabor-Kindergarten und Volksschule anzukaufen.  |  NOEN

Seit circa zweieinhalb Jahren stehen die Container bereits beim Kindergarten am Tabor (Taboki) und der Volksschule am Tabor. Als provisorische Lösung, um den Platzmangel in Griff zu bekommen. Damals wurden die Container angemietet, als die Lebensschule geschlossen wurde, und die Container dort nicht mehr gebraucht wurden.

Die Miete pro Jahr beträgt 43.000 Euro, das wurde im Gemeinderat vergangenen Donnerstag besprochen. Deshalb wurde auch über einen Ankauf diskutiert, der 90.000 Euro kosten soll. In drei Raten, einer pro Jahr, soll die Stadtgemeinde die Container bezahlen. Das wurde einstimmig beschlossen.

Provisorium kommt, 15 zusätzliche Kiga-Plätze 

Die Errichtung einer fünften Kindergarten-Gruppe im Taboki mit 15 zusätzlichen Plätzen, die als Provisorium im Bewegungsraum eingerichtet werden soll, wurde einstimmig beschlossen. Die provisorische Gruppe soll bis September 2014 bleiben, dazu werden Boden, Fenster und eine Tür erneuert.

Die Bedarfserhebung und das Entwicklungskonzept für die Kindergärten der Stadt für 2014/15 wurde auf Antrag Gemeinderätin Alexandra Fischbach (Grüne) wegen mangelnder Informationen von der Tagesordnung genommen und vertagt.
 


Weitere Beschlüsse:

  • Der Antrag der SPÖ, es sollte über die Einführung eines mittels Passwort geschützten Zuganges zu den Gemeinderatsprotokollen für alle Neusiedler abgestimmt werden. In einigen Gemeinden werden diese auf deren Homepage veröffentlicht, in Neusiedl am See wurden sie vor Kurzem aus Datenschutz-Gründen entfernt. Auf ein Gutachten der Gemeindeaufsicht des Landes, das genaue Richtlinien geben soll, wird noch gewartet. Es wurde beschlossen, diesen Tagesordnungspunkt zu vertagen.
  • Gemeinde verhängt Baustopp: Im Bereich Oberes Seefeld, Widmung Bauland-Mischgebiet, macht die Aufschließung der Grundstücksparzellen Probleme, deshalb beschloss der Gemeinderat, einen befristeten Baustopp zu verhängen. Es bleiben nun zwei Jahre Zeit, einen Teilbebauungsplan zu erstellen.