Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Diskussion um Ambulanz. ÄRTZLICHE VERSORGUNG / Die Unfallambulanz in Frauenkirchen steht vor einer Umstrukturierung. Auch die rund-um-die-Uhr Versorgung ist künftig fraglich.

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FRAUENKIRCHEN / Jährlich sind es etwa 7000 Patienten, die die Unfallambulanz Frauenkirchen aufsuchen. Das entspricht circa 17.000 Behandlungen. Nun sind Umstrukturierungen im Gespräch.

„Es könnte sein, dass die Ambulanz in Zukunft nicht mehr rund um die Uhr geöffnet sein wird“, sagt Dr. Peter Forster, Allgemeinmediziner in der Unfallambulanz Frauenkirchen. Saisonal bedingt könnten die Öffnungszeiten zwischen 6 Uhr und 21 Uhr schwanken. „Von einer Schließung der Unfallambulanz ist aber keinesfalls die Rede“, betont er.

Vorläufig wird es allerdings keine Änderungen geben. Der Standort Frauenkirchen, der als Expositur des Krankenhaues in Eisenstadt von den Barmherzigen Brüdern geführt wird, soll 24 Stunden geöffnet bleiben. Heute, Mittwoch, werden Gespräche mit Landeshauptmann Hans Niessl über die Zukunft der Unfallambulanz geführt. „Es geht dabei um eine andere Art des Betreuungspotenzials und um eine Verlagerung des Versorgungsschwerpunktes“, sagt Direktor Horst Jany.

Frauenkirchens Bürgermeister Josef Ziniel setzt alles daran, „die verkürzten Öffnungszeiten zu verhindern“. Er bestätigt, dass es Bestrebungen der Betreiber gibt, Frequenzen und Kosten zu reduzieren. „Wir wollen das hohe medizinische Versorgungsniveau im Seewinkel auch weiter gewährleisten können.“

Im Gegenteil, man sei sogar bestrebt, das medizinische Angebot auszuweiten: „Es gibt ein paar Ideen, aber die Situation ist schwierig. Es sind noch mehrere Besprechungen nötig“, erklärt Ziniel.