Erstellt am 10. November 2011, 13:21

Drogen um eine halbe Million Euro verkauft. Vier mutmaßlichen Drogenhändlern haben burgenländische Ermittler das Handwerk gelegt. Das aus drei Wienern und einem Polen bestehende Quartett soll Suchtgift im Schwarzmarktwert von rund einer halben Million Euro verkauft haben, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Donnerstag.

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Zu diesem Zweck seien große Mengen Speed von Polen über Tschechien sowie die Slowakei nach Österreich geschmuggelt worden. Für die vier Männer klickten in den vergangenen Tagen in Wien und in Gaflenz (Oberösterreich) die Handschellen.

Die Drogen wurden über die Grenzübergänge Drasenhofen und Kittsee nach Österreich gebracht. Ein 21-jähriger Wiener und ein 29-jähriger Pole werden verdächtigt, bis zum Frühjahr 2011 mit dem Auto insgesamt 13 Kilogramm Speed nach Österreich transportiert zu haben. Die Drogen wurden in Wien verkauft. Ihr mutmaßlicher Auftraggeber, ein 32-jähriger Wiener, soll seit Anfang 2007 mehrere Abnehmer mit etwa 15 Kilo Speed sowie etwa 8.000 Ecstasy-Tabletten und 630 Gramm Kokain beliefert haben.

Gegen einen 22-jährigen Barkeeper aus der Bundeshauptstadt wird ermittelt, weil er in den vergangenen eineinhalb Jahren rund eineinhalb Kilogramm Speed und etwas Kokain sowie Ecstasy-Tabletten an mehrere Abnehmer weitergegeben haben soll. Das Suchtgift wechselte zumeist in einer Wiener Diskothek den Besitzer.

Bei Hausdurchsuchungen wurden geringe Mengen Suchtgift sichergestellt. Im Schmugglerfahrzeug fanden die Beamten eine Stahlrute und eine CO2-Waffe. Die Festgenommenen wurden in die Justizanstalt Korneuburg gebracht.