Erstellt am 02. November 2010, 11:34

Drogenlieferungen kamen per Taxi. Einem lukrativen, aber illegalen Nebenverdienst sollen zwei Wiener über Jahre hinweg nachgegangen sein. Die beiden Männer im Alter von 31 und 33 Jahren werden verdächtigt, seit 1994 insgesamt 107 Kilogramm Cannabisblüten im Schwarzmarktwert von über einer Million Euro verkauft zu haben.

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 Einer der Verdächtigen, der als Taxifahrer arbeitete, soll die Drogen zum Teil auch mit dem Taxi "geliefert" haben, berichtete die Sicherheitsdirektion Burgenland am Dienstag.

Über Abnehmer im Bezirk Neusiedl am See und in der Bundeshauptstadt waren burgenländische Fahnder den beiden auf die Spur gekommen. Am Mittwoch vergangener Woche klickten für die Verdächtigen in ihren Wohnungen in Wien-Hietzing und Wien-Penzing die Handschellen.

Dem 31-Jährigen wird vorgeworfen, mindestens 101 Kilogramm Cannabisblüten und 15 Gramm Heroin an seine Abnehmer weitergegeben zu haben. Außerdem soll er 36 Cannabispflanzen angebaut und davon rund 850 Gramm Blüten geerntet haben. Auf das Konto des 33-jährigen Taxler soll der Verkauf von zumindest sechs Kilo Cannabisblüten gehen.

Bei Hausdurchsuchungen fanden Ermittler geringe Mengen Drogen sowie Gegenstände, wie sie für die Erzeugung und den Handel mit Suchtmitteln verwendet werden. Auch zwei Kennzeichentafeln wurden entdeckt, eine befand sich bereits in der Kfz-Fahndung. Beide Männer wurden in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht.