Erstellt am 30. Juli 2014, 10:59

von Bettina Scheidl

Einbrecher war zu laut. 33-Jähriger verschaffte sich Zutritt zu Pannoneum, zwei Lokalen und Druckerei. Beim vierten Versuch schnappte ihn die Polizei.

Geschnappt. Beim vierten Einbruch des 33-Jährigen in die Druckerei Horvath wurde der Mann von einer Nachbarin bemerkt. Foto: BVZ  |  NOEN, BVZ
Im Innenhof der Druckerei Horvath war für den 33-jährigen Serieneinbrecher Sonntagmorgen Schluss: Nachdem eine benachbarte Anrainerin gegen vier Uhr Früh seine lautstarken Versuche vernommen hatte, durch das Hintertor in das Druckereigebäude einzudringen, und daraufhin die Polizei rief, ertappten Beamten den Kroaten auf frischer Tat und nahmen diesen fest.

Taten gestanden: Wok, Lok und „Pannoneum“

Dabei gestand der Mann drei weitere Einbrüche, die er in der Seestadt verübt hatte: Neben dem Wok-Restaurant in der Wienerstraße und dem „Gasthaus zur Lok“ stieg der Mann im Juni auch ins „Pannoneum“ ein. Das Ergebnis: Eine Schadenssumme in Höhe von rund 5.000 Euro, Wertgegenstände oder Bargeld erbeutete der Mann in den meisten Fällen aber nicht.

Im Zuge des jüngsten Vorfalles kam es nur zu einem geringeren Sachschaden, wie Viktor Horvath, Geschäftsführer der Druckerei Horvath, erklärt: „Die Hintertür wurde beschädigt, der Mann dürfte das Gebäude zwar durchstreift haben, allerdings wurde nichts gestohlen.“

„Sachschaden war natürlich hoch, zwei Türen kaputt“

Am Dienstag nach dem Pfingstwochenende im Juni versuchte es der Kroate im Gasthaus von Familie Ettl, wie Silvia Ettl bestätigt - hier fiel der Schaden weit höher aus: „Der Einbrecher stieg durch die Seitentür unserer Imbissstube ein. Dort befanden sich in einer Kasse gut 300 Euro, die er mitgehen ließ. Unsere Mitarbeiterin bemerkte den Einbruch gegen 6.30 Uhr Früh, als sie zur Arbeit kam.“

Der Mann war aber auch in der Gaststube, der Küche und dem Frühstücksraum zugange gewesen: Hier brach er sämtliche versperrten Laden und Kästen auf und erbeutete einige Packungen Zigaretten: „Der Sachschaden war natürlich hoch, zwei Türen waren kaputt und das Schlüsselsystem musste komplett ausgetauscht werden“, so Ettl.

DNA-Auswertung könnte Einbruchszahl erhöhen 

Rund um Pfingsten, an dem das Schulgebäude des „Pannoneums“ aufgrund der Feiertage nahezu leer stand, schlug der Täter auch hier zu: Er stieg durch ein Fenster ein, gestohlen wurde allerdings nichts.

Man geht davon aus, dass noch weitere Einbrüche auf das Konto des 33-Jährigen gehen könnten - derzeit werden betreffende DNA-Spuren ausgewertet, heißt es vonseiten der Polizei.