Erstellt am 02. November 2011, 00:00

Enercon baut in Zurndorf. FÜR 40 MILLIONEN EURO / In der 17.000 Quadratmeter großen Fertigungshalle sollen pro Jahr rund 200 Windräder gebaut werden. 180 Arbeitsplätze entstehen.

Plan. So soll die Fertigungshalle der Firma Enercon aussehen. Diese wird in der Nähe des neuen Umspannwerks errichtet. ZVG  |  NOEN
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ZURNDORF / Der deutsche Windkraftanlagen-Hersteller Enercon will in Zurndorf eine Fabrik zur Fertigung dieser Anlagen errichten. Geplant ist, auf einem 38 Hektar großen Areal, in unmittelbarer Nähe des derzeit im Bau befindlichen Umspannwerks, rund 40 Millionen Euro zu investieren, um das Werk zu errichten. Ziel des Unternehmens ist es, in der dann 17.000 Quadratmeter großen Fertigungshalle jährlich rund 200 Windräder zu bauen.

Präsentiert wurde die neue Fabrik bei einer Berlin Reise der burgenländischen Delegation rund um Landeshauptmann Hans Niessl (siehe auch Seite 4/5). In Kooperation mit Austrian Wind Power (einem Unternehmen der Bewag Gruppe) hat man erste Kontakte in dieser Richtung geknüpft, denn Enercon suchte schon damals einen Fertigungsstandort zur Entlastung des Werkes in Magdeburg (Bundesland Sachsen-Anhalt). Und die Stabilisierung des Einspeistarifes auf der Basis des neuen Ökostromgesetzes bildete einen weiteren sicheren Block, auch in Sachen Rendite, für das Fundament der zukunftsweisenden Zusammenarbeit.

Ein weiterer Faktor für die Standortentscheidung war einerseits, laut Bürgermeister Werner Friedl, die vorhandene Infrastruktur (Autobahnanschluss und der kurze Weg zur Verschiffung der Elemente auf der Donau) sowie andererseits der Grundstückspreis. „Ich freue mich über den kommenden Aufschwung für die Region. Denn bei der Inbetriebnahme des Werkes werden rund 180 Arbeitskräfte benötigt, da die Fertigung der Anlagen im sogenannten „Drei Schichten Betrieb“ laufen soll“, resümiert Friedl.