Nickelsdorf

Erstellt am 13. Juli 2016, 14:28

Nickelsdorfer Konfrontationen: Fixpunkt im Kalender. Ein inzwischen aus dem Festivalkalender nicht mehr wegzudenkender Fixpunkt des burgenländischen Musiksommers erlebt heuer seine 36. Auflage.

zVg

Die vom 21. bis zum 24. Juli in Nickelsdorf stattfindenden KONFRONTATIONEN laden einmal mehr die LiebhaberInnen der anspruchsvollen und experimentellen Klänge ein, gemeinsam mit KünstlerInnen und Bands aus dem In- und Ausland die weite und facettenreiche Welt des Jazz zu bewandern.

Musikalisch "kann, darf und soll alles passieren"

Die Nickelsdorfer Konfrontationen verstehen sich seit Anbeginn als ein Ort, an dem die Grenzen zwischen den verschiedenen musikalischen Stilen außer Kraft gesetzt und allen Formen des freien Musizierens die Tore weit geöffnet sind. Bei diesem Festival kann, darf und soll alles passieren, die geladenen MusikerInnen, Bands und Ensembles  sind aufgefordert, zu experimentieren, neue Wege zu erkunden und ihren eigenen musikalischen Welten und Umgebungen zu hinterfragen.

Das Zauberwort heißt „Improvisation“, in verschiedensten instrumentalen Konstellationen und stilistischen Kombinationen. Innovative Klangkunst trifft auf Jazz, avantgardistische Elektronik auf futuristische Kammermusik, Elektroakustik auf Computermusik, Schräges und auf noch Schrägeres, reduziertes auf Großformatiges und, und, und. Erlaubt ist bei den Nickelsdorfer Konfrontationen quasi alles, was mit  gewöhnlichen Mustern, üblichen Regeln und althergebrachten Traditionen bricht.  

Große Namen der internationalen Improszene 

Wie schon in den vergangenen Jahren liest sich das Programm auch dieses Mal wie die Auflistung des Who is Who der internationalen Improvisationsszene. Unter den Namen der insgesamt 65 MusikerInnen, die dieses Mal in Nickelsdorf ein Gastspiel geben werden, finden sich unter anderem die von Größen wie der des britischen Saxofonisten John Butcher (dieses Mal im Trio mit Thomas Lehn und Matthew Shipp sowie gemeinsam mit dem portugiesischen Red Trio), des in Österreich lebenden deutschen Pianisten Georg Graewe und des schwedischen Saxofonisten Mats Gustafsson (Fire Trio).

Das Festival hieße nicht Nickelsdorfer Konfrontationen, wenn nicht auch die heimische Szene prominent vertreten wäre. Freuen darf sich das Publikum auf außergewöhnliche Auftritte von Formationen wie unter anderem von Rdeča Raketa (Maja Osojnik, Matija Schellander), dem Strinquantet (Simon Frick, Judith Reiter, Maria Frodl, Thomas Stempkowski) undWhere is the Sun (Isabelle Duthoit, Franz Hautzinger, dieb13, Martin Tétreault) um nur einige wenige zu nennen.

Spielstätten sind wie auch schon in der Vergangenheit der Kleyehof, die Jazzgalerie, die Hesser Gstettn und die evangelische Kirche.

Das gesamte Programm finden Sie unter http://www.konfrontationen.at/ko16

In Kooperation mit mica – music austria