Erstellt am 30. April 2014, 11:56

von Pia Reiter

Festspiele für die Stadt. Neues Festival / Wolfgang Werner soll Veranstaltungsserie für Wiese beim Hallenbad planen, Vorgespräche positiv verlaufen.

Zukunftspläne. Bühnenbildner Manfred Waba(l.) und Intendant Wolfgang Werner , hier bei der Präsentation für das Programm 2013 in St. Margarethen, überlegen, in Neusiedl am See bei der Hallenbadwiese eine Festspielserie zu veranstalten. Foto: Franz Baldauf  |  NOEN, Franz Baldauf
Erfreut berichtete Bürgermeister Kurt Lentsch (ÖVP) in der Gemeinderatssitzung am Montag von der Anfrage des St. Margarethener Noch-Intendanten Wolfgang Werner für eine Festspielreihe in der Stadt Neusiedl am See: „Wolfgang Werner ist anscheinend auf der Suche nach einem zweiten Standbein und war vor vier Monaten bei mir und hat gefragt, ob es möglich wäre, am See eine Serie an Veranstaltungen zu machen.“

Vorgespräche mit Naturschutzbehörde

Laut Lentsch ist das direkt am See und mitten in der Badesaison nicht möglich, da der Platz dafür einfach zu klein ist. „Ich habe Wolfgang Werner dann die Wiese neben dem Hallenbad gezeigt. Von der war er aber anfangs nicht sehr begeistert“, sagt Lentsch. Das habe sich geändert, als Bühnenbilder Manfred Waba, das Areal begutachtet habe. „Die Zuschauertribüne könnte sich dieser auf dem Festland vorstellen und die Bühne, ein Provisorium, das nur im Sommer stehen soll, könnte teilweise ins Wasser ragen“, so der Stadtchef.

Dazu habe es bereits Vorgespräche mit Naturschutzbehörde, Umweltanwalt und Wasserschutz gegeben, um abzuklären, ob das überhaupt technisch möglich sei.

Für Frühstück Größe und Umfang des Projekts entscheidend

Hier gebe es von den zuständigen Stellen, darunter auch Umweltanwalt Hermann Frühstück ein grundsätzliches Ja: „Ich war vorige Woche bei Gesprächen in Neusiedl am See mit dabei. Es war ein informelles Gespräch, wo es darum ging, ob grundsätzlich eine Tribüne am Standort möglich sei. Wenn es auf der gewidmeten Fläche Platz findet, wird es kein Problem geben. Für ein OK von meiner Seite wird schließlich ausschlaggebend sein, wie groß und umfangreich das Projekt sein wird“, bestätigt dann auch Frühstück auf Nachfrage der BVZ.

Allein Wolfgang Werner hält sich zu den neuen Plänen noch sehr bedeckt: „Es gibt immer wieder Plätze, die wir untersuchen; das ist meine Aufgabe als Kulturschaffender.“ Derzeit gebe es aber noch nichts Konkretes.