Erstellt am 13. März 2013, 00:00

Fördermittel gestoppt. Gemeinde will Gesundheitsprojekt durchziehen / Finanzielle Unterstützung durch das Sportministerium gibt es keine. Die Weidener starten nun auf eigene Faust „HerzFit in den Frühling“.

Von Birgit Böhm-Ritter

WEIDEN AM SEE / Mit einem ehrgeizigen Gesundheitsprojekt wollte die Gemeinde Weiden am See in den Frühling starten. Eine Umstellung der Förderpolitik des Sportministeriums stoppt nun die Pläne der Weidener.

Das Projekt „Gesundes Herz“ sollte gemeinsam mit der Sportunion Burgenland umgesetzt werden. Das Programm stand bereits fest. „Gemeinsam mit den Weidenern haben wir das Projekt erfolgreich vorbereitet und das Programm sogar sehr zügig erstellt“, sagt Georg Weber, Projektkoordinator der Sportunion. Die Projektpräsentation wäre am 8. März geplant gewesen. 50 Prozent der Kosten sollte der Fond „Gesundes Österreich“ (Bundesministerium für Gesundheit) übernehmen, 25 Prozent das Sportministerium und 25 Prozent die Gemeinde. Durch eine Umstellung der Förderungen im Sportministerium kam von dieser Seite jedoch keine finanzielle Zusage. „Die Finanzierung des Gesundheitsprojektes ist damit im Moment nicht mehr gesichert“, erklärt Weber, „deshalb habe ich vorgeschlagen, den Projektstart auf den Herbst zu verlegen.“

Für die Weidener ist das keine Option. „Im Frühjahr erwarten wir uns mehr Zulauf als im Herbst“, meint Projektinitiatorin Ingrid Cerny. Deshalb möchte man nun auf eigene Faust aktiv werden.

Der Anreiz eines Gratisangebotes an Gesundheitsvorträgen und Bewegungskursen werde aber teilweise wegfallen. Einen Zuschuss durch die Gemeinde könnte es geben, bestätigt Bürgermeister Wilhelm Schwartz: „Einen Unkostenbeitrag werden die Teilnehmer aber selber leisten müssen.“

Unter dem Namen „HerzFit in den Frühling“ wird das Projekt der Weidener nun laufen. Bereits am 22. März um 19 Uhr ist eine Präsentation des Programmes geplant. Interaktive Workshops, die teilweise gratis angeboten werden, sowie Trainingskurse werden angeboten. „Die Kursbeiträge werden sich moderat halten“, sagt Ingrid Cerny.