Neusiedl am See

Erstellt am 25. September 2016, 05:52

von BVZ Redaktion

Start für Neusiedler Hallenbad-Gespräche. Vertreter der Stadtgemeinde sprachen bei Sportminister Hans-Peter Doskozil vor, Initiative lud zum Runden Tisch.

Gutes Gesprächsklima. Freizeitbetriebe-Geschäftsführer Georg Glerton, Vizebürgermeisterin Elisabeth Böhm, Gemeinderat Herbert Denk und Bürgermeister Kurt Lentsch mit Kabinettsmitarbeiterin Elisabeth Habeler im Sportministerium. Foto: zVg  |  zVg

 Die Gesprächsrunde zum Thema Hallenbad ist eröffnet: Vertreter der Stadtgemeinde hatten einen ersten Termin auf Bundesebene, und zwar im Büro von Sportminister Hans-Peter Doskozil.

Bürgermeister Kurt Lentsch, Vizebürgermeisterin Elisabeth Böhm, Gemeinderat Herbert Denk und Freizeitbetriebe-Geschäftsführer Georg Glerton präsentierten ein Konzept mit verschiedenen Sanierungsvarianten, Finanzierungspläne und die bundesweite Relevanz des Neusiedler Hallenbades.

„Bestimmte Auflagen müssen natürlich erfüllt werden“

Die Vertreter der Stadtgemeinde gehen positiv gestimmt aus dem Gespräch: „Grundsätzlich ist eine Investitionskostenförderung für Sportstättenbau durch das Sportministerium möglich. Bestimmte Auflagen müssen natürlich erfüllt werden“, erklärt Georg Glerton, der in den nächsten Wochen Details mit der zuständigen Förderstelle klären will.

Die Termine bei der Bildungsministerin und dem Vizekanzler, der den Bereich Tourismus abdeckt, sollen in den nächsten Wochen stattfinden: „Wir versuchen neue Wege in Sachen Hallenbad über die Ministerien zu gehen und dadurch den Bund mit ins Boot zu holen. Ich habe das Gefühl, dass wir gut unterwegs sind“, meint er.

Rinnhofer: „Auch Neubau stellt denkbares Szenario dar“

Als einen Schritt vorwärts zur Rettung des Hallenbades sieht auch die Initiative den von ihr organisierten Runden Tisch im Rathaus, an dem politische Vertreter, Landesschulratspräsident Heinz Zitz und Vertreter von Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Alexander Petschnig teilnahmen. Die Notwendigkeit für ein Hallenbad in der Region und die Zustimmung aller Parteien und Interessenvertreter dafür wurde während der Diskussion mehrfach betont.

„Es wurde geäußert, dass auch ein Neubau (insbesondere unter dem Aspekt Ganzjahrestourismus mit angeschlossenem Hotel) ein denkbares Szenario darstellt. Hier wird die Initiative Kontakt zu einem interessierten Investor herstellen“, erklärt Florian Rinnhofer, Sprecher der Initiative „Rettet das Hallenbad“.

Grundsätzlich sei die Hoffnung für eine gute Lösung dabei deutlich gestiegen, heißt es vonseiten der Initiative.