Erstellt am 11. April 2012, 00:00

Greißlerei statt Schule. GESICHERT / Winden am See soll im Sommer wieder einen Nahversorger im Ort haben. Die alte Volksschule wird umgebaut.

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WINDEN AM SEE / Einkaufen im Ort: Das soll laut Bürgermeister Erwin Preiner (SPÖ) bereits im Sommer wieder möglich sein. Denn im Rahmen der Dorferneuerung wird Ende April mit den Adaptierungsarbeiten der alten Volksschule begonnen. Dort soll dann das Lebensmittelgeschäft untergebracht werden.

Im Gemeinderat wurde das neue Leitbild der Dorferneuerung einstimmig beschlossen und nun sollen die Maßnahmen auch umgesetzt werden. Oberste Priorität hat für den Windener Ortschef dabei die Adaptierung des ehemaligen Schulgebäudes in der Hauptstraße. Während im Erdgeschoss das Lebensmittelgeschäft Einzug halten soll, ist das Obergeschoss für die Jugendlichen reserviert. Auch die Pensionisten und das Tourismusbüro sollen dort untergebracht werden. „Ich verspreche mir dadurch eine Belebung des Ortskerns. Es soll für die Bevölkerung auch ein Treffpunkt für die Kommunikation sein“, sagt Preiner.

Die Gemeinde hat mit der Firma Kastner, die sich auf Lebensmittelgeschäfte in kleineren Orten in Süd- und Ostösterreich spezialisiert hat, abgeschlossen. Als Nahversorger fiel die Wahl auf Zeqir Majtara, der laut Preiner auch eine gesunde Jause für Volksschule und Kindergarten anbieten wird und den älteren Windenern, den Einkauf auch gerne zuhause zustellt.