Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Hallenbad bleibt im Dezember geöffnet. ÖFFNUNGSZEITEN / Hochsaison ist in den Sommermonaten. Auf Wunsch der Gäste bleibt aber auch im ganzen Winter geöffnet.

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NEUSIEDL AM SEE / Es hat fünf Grad Außentemperatur, es nieselt und es ist bereits um 17 Uhr dunkel. An solch unwirtlichen Dezembertagen gibt es nichts Schöneres als ein Besuch in einer heißen Sauna oder im gut gewärmten Schwimmbad. So manch ein potenzieller Gast stand an solchen Tagen aber vor verschlossenen Türen des Neusiedler Hallenbades. Das soll sich dieses Jahr ändern.

Im Dezember geöffnet,  im September geschlossen

Auf vielfachen Wunsch der Gäste wird das Hallenbad im kommenden Dezember den ganzen Monat geöffnet haben. Die Wartungsarbeiten werden auf September vorverlegt. Die Statistik spielt den Gästen in die Hände. „Der September ist laut unseren Aufzeichnungen der schwächste Monat“, sagt Hermann Keglovits, Geschäftsführer der Freizeitbetriebe. Am 3. September wird das Hallenbad samt Saunadorf deshalb für etwa zwei Wochen schließen.

Die notwendigen Wartungsarbeiten sollen in diesem Zeitraum erledigt werden. Diese fallen heuer sehr umfangreich aus, wie Bademeister Hannes Stranz bestätigt: „Eine Vielzahl von Verrohrungen muss erneuert werden.“ Das Wasser werde in dieser Zeit ausgelassen und könne nach den Wartungsarbeiten nur langsam wieder eingelassen werden. „Ansonsten bilden sich Risse im Betonbecken“, erklärt Stranz. Die Schließungszeit von zwei Wochen sei deshalb schon knapp bemessen.

Im Sommer herrscht  Hochbetrieb im Hallenbad

Indessen richtet man sich im Hallenbad schon auf die stärkste Zeit ein. Die Besucherfrequenz ist im Juni, Juli und August am größten. „Kaum zu glauben, dass es gerade die Sommermonate sind, in denen wir die meisten Besucher zählen“, sagt Keglovits. Er führt diesen Umstand auf das schöne Freibecken mit seinen Wasserrutschen und der großen Liegewiese sowie der guten Lage des Bades zurück. Immerhin habe man einen traumhaften Blick über den Schilfgürtel, das Leithagebirge und den Schneeberg.

Für die Stammgäste spielen Außentemperaturen und Lage des Bades keine Rolle. Sie kommen immer. Und sie werden immer mehr. Vor allem in den Morgenstunden.

Frühsport liegt im  Schwimmbad im Trend

Seit etwa zwei Jahren ist das Schwimmbecken von acht bis neun Uhr lediglich für (Sport-) Schwimmer geöffnet. Schulklassen dürfen erst ab neun Uhr ins Bad.

Dieses Service werde gut angenommen, versichert Ilse Bochdalofsky, die unter anderem an der Kassa sitzt: „Es gibt Tage, an denen morgens so viel los, ist, dass es sogar zu wenig Platz zum Schwimmen gibt.“ Deshalb werde darüber nachgedacht, eine Stunde früher zu öffnen. „Dann hätten wir noch mehr Gäste. Viele wollen schon vor der Arbeit kommen.“