Erstellt am 09. November 2011, 00:00

Handtuch fing Feuer. EINSATZ / Durch das sofortige Eingreifen zweier Mitarbeiter wurde ein größerer Brand im Kurhaus „Marienkron“ verhindert.

VON BETTINA SCHEIDL

MÖNCHHOF / Gerade noch rechtzeitig konnte Schlimmeres im Kurhaus „Marienkron“ verhindert werden: Nachdem ein Feuer in Zimmer 256 ausgebrochen war, griffen zwei Mitarbeiter beherzt mit dem Feuerlöscher ein und wandten so einen größeren Brand im Gebäude ab.

Brand: Handtuch auf Sessel  vor Heizkörper fing Feuer

„Brandursache war eine völlig zugestellte Elektroheizung. Direkt vor dem Heizkörper stand ein Sessel, auf dem ein Handtuch abgelegt war. Aufgrund des enormen Hitzstaus kam es dann vermutlich zum Ausbruch des Brands“, weiß Mönchhofs Feuerwehrkommandant Martin Kummer. Die Rezeption des „Marienkrons“ setzte sofort die Landessicherheitszentrale über den Brand in Kenntnis, dadurch folgte die Alarmierung der Ortsfeuerwehr, die sogleich mit 25 Feuerwehrmännern beim Einsatzort eintraf. Auch die Stadtfeuerwehr Frauenkirchen war zu diesem Zeitpunkt mit einer Drehleiter vor Ort.

Alarmiert: Zwei Mitarbeiter  verhinderten Brandübergriff

Am Einsatzort war das Schlimmste jedoch schon verhindert worden: „Zwei Mitarbeiter hatten den Brand bereits mittels Feuerlöscher unter Kontrolle gebracht. So wurde gottseidank bereits Schlimmeres verhindert“, erzählt Kummer.

Auf Anfrage der BVZ erklärt Ernest Golsch, Hausmeister im „Marienkron“ den Vorfall noch einmal genauer: „Über die Brandmeldeanlage ist die Rezeption über den Brand informiert worden. Meine Kollegin Manuela Wachtler und ich sind dann sofort ins Zimmer gerannt, um das Feuer zu löschen. Dabei ist starker Rauch aus dem Zimmer gedrungen. Wir haben sofort gehandelt, es war so viel Rauch, dass man es einfach nicht aushielt. Auch Plastikflaschen haben gebrannt. Wir haben dann noch einen zweiten Feuerlöscher geholt. Meine Kollegin hat sofort die Feuerwehr verständigt.“

Alles Weitere, so Golsch, habe dann die Feuerwehr Mönchhof erledigt. „Gott sei Dank ist nicht noch mehr passiert“, so Golsch abschließend.