Nickelsdorf

Erstellt am 10. August 2016, 11:08

von Bettina Deutsch

Vandalen in Nickelsdorf unterwegs. Im Bereich der Hundeauslaufzone wurden bereits mehrmals Beschädigungen verübt. Erhöhte Aufmerksamkeit ist nun angesagt.

Der erneut demolierte Zaun der Hundeauslaufzone zeigt eindeutige Spuren. „Wir gehen davon aus, dass der Zaun mit etwaigen Hilfsmitteln beschädigt wurde“ so Vizebürgermeister Erich Weisz.  |  BVZ, ZvG

Rund ein Jahr ist es her, dass die Hundeauslaufzone unweit der Ortsgrenze von Nickelsdorf eröffnet wurde, bereits dreimal wurden auf dem Areal seither scheinbar mutwillige Sachbeschädigungen verübt. Den Tätern soll nun mit vermehrter Wachsamkeit das Handwerk gelegt werden.

Ein Ort der Begegnung von Mensch und Tier soll die geschaffene Stätte eigentlich sein, doch es scheint, als gäbe es so manchen Mitmenschen, der sich an diesem Projekt stört. Innerhalb kürzester Zeit wurde die 6.000 Quadratmeter große Zone Ziel von Vandalen.

"Zaun mit etwaigen Hilfsmitteln demoliert"

Ihr Hauptaugenmerk: Der 330 Meter lange Maschendrahtzaun rund um das Areal. „ Es ist eindeutig erkennbar, dass wir es hierbei nicht mit einer Beschädigung durch Tiere oder landwirtschaftliche Geräte zu tun haben. Wir gehen davon aus, dass der Zaun mit etwaigen Hilfsmitteln demoliert wurde“ erzählt Vizebürgermeister Erich Weisz (SPÖ). Und das bereits zum dritten Mal.

Wer hinter der Tat steckt, ist bislang ein Rätsel. Die Hundeauslaufzone hat sich mittlerweile als sozialer Treffpunkt im oder genauer gesagt außerhalb des Dorfes etabliert, kritische Stimmen dagegen wurden bislang nie laut. Umso ärgerlicher ist die fortwährende Beschädigung, deren Reparatur laufend zusätzliche Kosten verursacht. „Die Einzäunung der Auslaufzone bemisst sich auf 330 Laufmeter Maschendrahtzaun.

"Ungereimtheiten und Hinweise melden"

Hier einen Massivzaun zu errichten, steht aufgrund der enormen Kostendimension einfach nicht zur Debatte“ so Weisz. Dem Vandalismus soll deshalb künftig mit vermehrter Aufmerksamkeit begegnet werden. Jeder Bürger ist aufgerufen, etwaige Ungereimtheiten auf sowie rund um das Areal zu melden, für Hinweise zur Überführung der Täter ist man überaus dankbar.

Auch das Bundesheer wird im Rahmen seiner Kontrollfahrten ein Auge auf das betroffene Gebiet werden, damit Hund und Herrl künftig auch weiterhin ihrer Freizeitbeschäftigung in Ruhe nachgehen können.