Erstellt am 28. November 2012, 00:00

Immer etwas Neues. Melanie Klein /  Die 22-jährige Neusiedlerin verbrachte zweieinhalb Monate in Rumänien, um vor allem Kindern zu helfen.

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NEUSIEDL AM SEE /  Als eine ganz persönliche Erfahrung schildert die Studentin der internationalen Entwicklung und Afrika-Wissenschaften ihr Praktikum in Rumänien. Melanie Klein war mit der Organisation Concordia in Rumänien, um dort vor allem unterentwickelten Kindern und Jugendlichen zu helfen. Beeindruckt hat sie vor Ort vor allem die Offenheit der Leute und deren direkte Art. „Diese Ehrlichkeit habe ich zuvor selten erlebt, auch diese Bereitschaft, immer nach Lösungen zu suchen, findet man nicht oft. Jeden Tag, eigentlich immer während meines Praktikums habe ich etwas Neues erlebt“, sagt die Studentin, die als einzige Volontärin dort gearbeitet hat. Sponsorarbeit und mit den Kindern Bücher oder Fotoalben basteln, zählte zu ihren Aufgaben. Außerdem hat sie viel mit einem Burschen gearbeitet, der für sein Alter geistig etwas unterentwickelt war: „Ich habe ihm etwas Deutsch gelernt.“ In Rumänien teilte sich die 22-Jährige ein Zimmer mit drei Mädchen in einem Kinderhaus. Die Anreise musste Melanie selbst bezahlen, Wohnen und Essen wurde gestellt. Das Leben dort beschreibt die Neusiedlerin „ähnlich wie in den 50er oder 60er Jahren in Österreich, man merkt, dass bis 1989 der Kommunismus regiert hat.“ Die Eindrücke, die sie in den zweieinhalb Monaten gewonnen hat, wird sie so schnell nicht vergessen.