Erstellt am 07. September 2011, 00:00

Jagd nahm jähes Ende. UNFALL / Nach dem Sturz in den See kletterte ein 62-Jähriger zurück ins Boot. Dabei löste sich ein Schuss, der seinen Freund traf.

JOIS / Die Entenjagd zweier Jagdkameraden in Jois nahm am Mittwochabend einen unglücklichen Ausgang: Ein 62-jähriger Mann traf seinen 69-jährigen Freund am Bein, dieser musste schließlich mit einem Oberschenkeldurchschuss ins Krankenhaus Eisenstadt eingeliefert werden.

Unglück: Schuss löste sich  aus Gewehr des Mannes

Beim Schilfkanal in Jois gingen die beiden Jäger in den Abendstunden auf die Entenjagd: Gegen 20.30 Uhr waren sie mit einem elektrisch betriebenen Kleinboot im Schilfkanal unterwegs. Dabei entdeckten die beiden auch schon bald die ersten Enten: Der 69-jährige Jäger machte seinen 62-jährigen Freund sogleich auf eines der Tiere aufmerksam. Daraufhin stand der Mann im Boot auf und drehte sich um, um besser in Richtung der Ente zielen zu können. Dabei gab er noch aus der Bewegung einen Schuss auf das Tier ab. Der Rückstoß der Waffe brachte den Jäger allerdings aus dem Gleichgewicht, er geriet ins Wanken und fiel schließlich aus dem Boot. Sofort versuchte der 62-jährige Mann, sich aus dem Wasser zu retten und zurück ins Boot zu gelangen.

Staatsanwaltschaft wartet  auf Abschlussbericht

Als der Jäger wieder zurück ins Boot kletterte, bekam er dabei einen Stoß von der elektrisch betriebenen Zille ab. Dabei löste sich ein Schuss aus dem Gewehr, der seinen 69-jährigen Kameraden am Oberschenkel traf: Sein Kamerad erlitt einen Oberschenkeldurchschuss, er wurde ins Spital Eisenstadt eingeliefert.

Der Vorfall beschäftigt nun schon bald die Staatsanwaltschaft Eisenstadt, diese wartet auf den polizeilichen Abschlussbericht, bestätigt Wolfgang Swoboda gegenüber der BVZ am Montag. Sämtlich Informationen zum Unfallhergang werden nun zusammengetragen, danach werden die Unterlagen an die Staatsanwaltschaft übermittelt.