Jois

Erstellt am 21. September 2016, 12:03

von Bettina Deutsch

Gesundheitsbotschafter: "Bim“ im Manga-Stil. Die Joiser Grafikerin Melanie Rukaber durfte einer Straßenbahn kürzlich ihre eigene „Handschrift“ verleihen.

Die Wiener Straßenbahn im Manga-Style wird ein Jahr lang Impulsgeber für einen ausgewogenen Lebensstil sein und auf die Präventionsthematik „Bewegung - Ernährung - Vorsorge“ aufmerksam machen.  |  zVg

Unter dem Motto „Make Your Move & Du bist am Zug“ wurde in der Bundeshauptstadt Wien vergangene Woche eine, von der gemeinnützigen Privatstiftung „Wissen macht gesund“, initiierte Straßenbahn präsentiert.

Den Auftrag zur Gestaltung der aufmerksamkeitserregenden Gesundheits-Bim erhielt die Joiser Grafikerin Melanie Rukaber. Ihr Spezialgebiet: Zeichnungen im Manga-Stil (japanischer Comic).

„Ich bin jetzt seit Februar als Grafikerin in der Werbeagentur von Erich Götzinger tätig und sehr dankbar, dass ich eine so bedeutende Aufgabe übernehmen durfte“, erzählt die Burgenländerin.

Athletischer Entwurf mit japanischen Elementen

Die Straßenbahn im spektakulären Outfit zeigt Personen bei der Ausübung unterschiedlicher Sportarten. Charakteristisch für den modernen Stil ist die Darstellung im Kindchenschema, also mit großem Kopf und stark vergrößerten „Kulleraugen“.

„Die Idee, die Thematik in Form der japanischen Kunstrichtung umzusetzen kam mir sofort, da ich seit jeher eine Leidenschaft dafür hege“, erzählt die junge Designerin. Immerhin befasst sich die 23-Jährige auch in ihrer Freizeit mit Manga, besucht Veranstaltungen, verfolgte jahrelang die Zeichentrickserien im Fernsehen und hat den Stil mittlerweile auch in ihr eigenes Erscheinungsbild integriert.

Manga-Fan. Melanie Rukaber liebt den ungewöhnlichen Stil.  |  zVg

Nach der Präsentation des „bewegten Vehikels“ ist die ausgebildete Mediendesignerin, die nebenbei noch Musikvideos und Websites gestaltet, gespannt, was die Zukunft bringt. „Mein erster Gedanke danach war: Wie werde ich das toppen? Aber ich mache mir keinen Stress und lasse erst mal alles auf mich zukommen“, blickt Melanie Rukaber nach vorne.