Erstellt am 04. März 2015, 16:05

Hillinger als Jurymitglied in TV-Show. In der Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ unterstützt der Joiser Top-Winzer Jungunternehmer mit Pioniergeist.

»Entwicklungshelfer«: Leo Hillinger (li) mit seinen Jury-Mitstreitern Helene Ametsreiter, Heinrich Prokop, Michael Altrichter, Hans Peter Haselsteiner und Daniel Zech. Fotos: Gerry Frank  |  NOEN, Gerry Frank Photography
Der Joiser Winzer Leo Hillinger sitzt in der Jury der Puls 4 „Start Up“ - Show „2 Minuten 2 Millionen“. Ambitionierte Jungunternehmer haben in der Sendung zwei Minuten Zeit, die Jury von ihren durchdachten Geschäftsideen zu überzeugen und sie für eine Investition in ihre Firma zu gewinnen. Dafür buhlen die Jurymitglieder um Firmenanteile der erfolgsversprechenden Unternehmen.

„Ich war damals in der gleichen Situation“

Neben Top-Winzer Hillinger verstärken etwa die Investoren Hans Peter Haselsteiner, ehemals Strabag-Chef, und Europas erfolgreichster Müsliriegelfabrikant Heinrich Prokop die Jury der Sendung.

x  |  NOEN, Gerry Frank Photography
„Ich weiß genau, wie sich die Jungunternehmer fühlen, ich war damals in der gleichen Situation“, erklärt Leo Hillinger sein Engagement in der Sendung, „damals war es jedoch noch leichter, mit den Banken ins Geschäft zu kommen.“ Heute sei es wichtig Investoren zu finden, die an einen glauben.

„Macht Spaß, ihr Herzblut zu spüren“

Zwei Steirern gelang es bereits, Hillinger mit ihrem Pioniergeist zu überzeugen. Sie haben gemeinsam eine mobile App entwickelt, die Schweine so fotografiert, dass sie genau ausgemessen werden können.

Für die Tiere und den Landwirt positiv, denn das bedeutet kein stressiges und aufwendiges Wiegen der Tiere mehr. Dafür bekommen die beiden gleich 150.000 Euro von Leo Hillinger und zwei weiteren Jurymitgliedern gegen 10 Prozent des Unternehmens.

„Es macht einfach Spaß in die strahlenden Gesichter der „Start-Ups“ zu blicken und ihr Herzblut zu spüren“, freut sich Hillinger und erklärt damit auch gleich die Faszination dieses Sendungsformates.

Ob er sich als Jungunternehmer auch als Kandidat beworben hätte, wenn es die Möglichkeit gegeben hätte? „Nein, ich hatte Gott sei Dank immer die Banken hinter mir und ich wollte auch niemals eine andere Firma in meinem Unternehmen.“