Erstellt am 06. Juli 2011, 00:00

Jury war in der Stadt. ENTENTE FLORALE / Elf Bewertungsrichter nahmen die Stadt Neusiedl am See unter die Lupe. Preisverleihung im September.

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NEUSIEDL AM SEE / Am 2. Juli machte der europäische Blumenschmuck-Wettbewerb Station in Neusiedl am See: Die Jury besuchte Neusiedl am See, um sich vor Ort ein Bild von der Lebensqualität für die Bevölkerung zu machen und die Besonderheiten der Landschaft zu entdecken. „Seit Wochen haben die Mitarbeiter des Bauhofs an unserem Ortsbild gearbeitet, um unsere Stadt bestmöglich zu präsentieren. Rund 80 Personen (Vereine, Kindergärten, Unternehmen, Privatpersonen, Schulen) nahmen als Akteure teil. Die Teilnahme war eine Herausforderung“, erklärt Bürgermeister Kurt Lentsch.

Der Engländer Clive Addison, Vorsitzender der Jury stellt Neusiedl am See aber ein gutes Zeugnis aus: „Folgende Dinge haben uns beeindruckt: Die Art, wie die Stadt Energie gewinnt, das historische Stadtzentrum und die Bepflanzung. Die gesamte Jury wahr sehr angetan von der vielen Arbeit, die Neusiedl in den Wettbewerb gesteckt hat. Das war für uns erkennbar.“ Auch die Präsentation der verschiedenen Vereine beim Grillplatz, das Umweltbewusstsein, der Neusiedler Öko-Golfplatz und die Erziehung in den Schulen und Kindergärten in Sachen Umweltbewusstsein fand machten laut Addison einen großen Eindruck. Die Mitbewerber kommen aus elf anderen europäischen Ländern. Das Ergebnis der Jury-Bewertung bleibt bis zur Preisverleihung im September geheim. Bürgermeister Lentsch ist aber optimistisch: „Ich bin stolz darauf und freue mich wirklich, dass wir Österreich bei diesem internationalen Wettbewerb vertreten dürfen, und ich hoffe natürlich auf die Goldmedaille.“ Als letzter burgenländischer Teilnehmer durfte sich 2002 die Stadt Pinkafeld über eine Goldmedaille freuen.

Delegation. Die elfköpfige internationale Jury wurde von zahlreichen Neusiedlern den gesamten Tag über begleitet. Sie absolvierten in sechs Stunden acht verschiedene Stationen und verschafften sich so einen Eindruck von der Lebensqualität der Stadt. Österreich stellt ebenfalls Jury-Mitglieder, Mario Wagner und Eva Schödl, diese durften ihr eigenes Land aber nicht bewerten.