Bruckneudorf

Erstellt am 03. September 2016, 05:16

von Otto Havelka

Nach vierzehn Jahren wieder Ortsvorsteher. Comeback! Mit Josef Hofer soll ein politischer Routinier als neuer Ortsvorsteher wieder für mehr Eintracht in Kaisersteinbruch sorgen.

Josef Hofer feiert ein Comeback als Ortsvorsteher. Foto: privat  |  privat

Mit Anfang September hat die rund 250-Seelen-Gemeinde wieder einen Ortsvorsteher – den dritten seit Anfang des vergangenen Jahres.

Ruhe soll einkehren: „Man muss halt reden“

Der Neue ist ein „Alter“: Josef Hofer war bis 2002 rund 30 Jahre geschäftsführender SP-Gemeinderat und in dieser Zeit auch 15 Jahre Ortsvorsteher von Kaisersteinbruch.

Nachdem seine Vorgänger Ronald Urban und Erich Tiboretz wegen etlicher Querelen im Ort entnervt das Handtuch geworfen haben, will Hofer nun „wieder Ruhe hineinbringen“.

„Man muss halt reden“, sagt Hofer. Viele Junge würden die Geschichte der Gemeinde nicht kennen, „man muss den Leuten eben etwas erklären“. Mehr reden will Hofer aber auch mit der Gemeinde. „Ich glaube, dass da nichts schiefgehen kann.“

„Er hat Routine und einen breiten Rücken“

Optimistisch ist auch SP-Bürgermeister Gerhard Dreiszker, dass sich die ständige Suche nach neuen Ortsvorstehern nun für längere Zeit erübrigt hat. „Hofer kennt sich in Kaisersteinbruch aus, hat Routine und einen breiten Rücken“, so Dreiszker.

Auch SP-Altbürgermeister Franz Schmitzhofer, während dessen Amtszeit Hofer Ortsvorsteher war, ist überzeugt, dass sich Hofer länger halten wird als seine Vorgänger. „Er hat viel zur Verschönerung und zur Kulturlandschaft in Kaisersteinbruch beigetragen, und er weiß, was machbar ist und kann das auch am Wirtshaustisch vermitteln.“

Zum Thema:

  • Josef Hofer trat 1972 als SP-Mandatar in den Gemeinderat von Bruckneudorf ein.
  • Bis 2002 war er auch 15 Jahre Ortsvorsteher von Kaisersteinbruch.
  • 2002 legte er alle Polit-Funktionen zurück und widmete sich seinem Gastronomiebetrieb in der Brucker Ölmühle.
  • 2012 trat Hofer in den Ruhestand.