Erstellt am 16. April 2014, 23:59

von Pia Reiter

Kiter-Unfälle am See. Zwei Kiter verletzten sich in Podersdorf schwer. Gründe dafür oft starker und böiger Wind, zu großer Kite und wenig Platz.

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Zwei Unfälle mit Kitern, bei der der Notarzthubschrauber die Verletzten ins Spital bringen musste, sorgen für Aufregung. Am Donnerstag zog sich ein Kiter schwere Verletzung zu, als er beim Start an Land die Kontrolle über den Schirm verlor und landeinwärts gezogen wurde. Dabei prallte der 43-Jährige gegen einen Baum in sechs Meter Höhe und stürzte dann auf die Wiese des Nord-Strandes.

Christopher Letonja, der zuvor dem Kiter beim Starten unterstützte schildert: „Beim Starten war schon klar, dass der Schirm des Kiters ein wenig zu groß war und deshalb wurde dieser dann landeinwärts gezogen und dann haben sich die Leinen im Baum verfangen und der Kite wurde unkontrollierbar.“

Der 43-jährige Kiter blieb nach seinem Fall bewusstlos liegen. Am Montag ereignete sich ein weiterer Unfall am Campingplatz. Wie Augenzeugen berichteten, wollte der Kiter mit dem Schirm in der Luft an Land gehen, musste über den seit einem Monat aufgestellten Zaun drübersteigen, worauf er die Kontrolle verlor und vom Schirm über den Strand gezogen wurde und ebenfalls gegen einen Baum prallte.

Laut Experten kommen beim Zusammentreffen von ungünstigen Bedingungen und Fehleinschätzungen der Kiter selbst, immer wieder Unfälle vor. Viele würden jedoch weit weniger dramatisch ausfallen, wenn die Lande- und Startbereiche etwas größer wären.