Kittsee

Erstellt am 13. September 2017, 09:22

von Redaktion bvz.at

Spatenstich: Krankenhaus bekommt MRT-Gerätes. Spatenstich zur Schaffung der erforderlichen Räumlichkeiten sowie zur Anbindung an den Bestand

Einrichtung eines MRT-Gerätes im Krankenhaus Kittsee: Karl Helm (Interims-GF KRAGES), Hartwig Roth (Obmann BGKK,), Landeshauptmann Hans Niessl, Gesundheits- und Soziallandesrat Norbert Darabos und Bürgermeisterin abriele Nabinger beim Spatenstich zur Schaffung der erforderlichen Räumlichkeiten sowie zur Anbindung an den Bestand.  |  Bgld. Landesmedienservice

Die Burgenländische Krankenanstalten GmbH (KRAGES) garantiert im Burgenland eine bedarfsgerechte, flächendeckende und leicht zugängliche Gesundheitsversorgung. Qualität und Service werden dabei groß geschrieben. Damit dass auch in Zukunft so bleibt, wird landesweit in eine qualitative und bedarfsgerechte Erweiterung des medizinischen Leistungsangebots, in den Einsatz modernster medizinisch-technischer Geräte und in hochqualifiziertes Personal investiert. So auch im Krankenhaus Kittsee mit der Installierung eines neuen Magnet-Resonanz-Tomographie Gerätes(MRT).

Einrichtung eines MRT-Gerätes im Krankenhaus Kittsee: Karl Helm (Interims-GF KRAGES), Hartwig Roth (Obmann BGKK,), Landeshauptmann Hans Niessl, Gesundheits- und Soziallandesrat Norbert Darabos und Bürgermeisterin abriele Nabinger beim Spatenstich zur Schaffung der erforderlichen Räumlichkeiten sowie zur Anbindung an den Bestand.  |  Bgld. Landesmedienservice

Das Gerät soll einerseits eine hochwertige Versorgung der PatientInnen sicherstellen und andererseits zur Entschärfung der Wartezeitproblematik beitragen. Mit einem Spatenstich wurde von Landeshauptmann Hans Niessl, Gesundheits- und Soziallandesrat Norbert Darabos, KRAGES-Interimsgeschäftsführer Karl Helm, BGKK-Obmann Hartwig Roth und Bürgermeisterin Gabriele Nabinger die Schaffung der erforderlichen Räumlichkeiten sowie die Anbindung an den Bestand eingeleitet.

Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf 2,8 Millionen Euro, die Fertigstellung und Inbetriebnahme des MRT-Gerätes ist für Ende 2018 geplant. Pro Jahr sind etwa 6.500 Behandlungen vorgesehen. Durch diese Erweiterung des medizinischen Angebotes können auch 2 bis 3 neue Dienstposten geschaffen werden.

„Das Krankenhaus Kittsee spielt mit einer Kapazität von 120 Betten insgesamt gesehen in der Gesundheitsversorgung des Burgenlandes und speziell in der Versorgung und Betreuung von PatientInnen des Bezirkes Neusiedl am See eine wichtige Rolle. 2016 wurden hier mehr als 7.000 PatientInnen stationär und knapp 15.000 PatientInnen ambulant behandelt. Mit rund 240 MitarbeiterInnen ist diese medizinische Einrichtung aber auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in der Region. Hier wird sehr effizient und patientenorientiert gearbeitet, hier steht das Wohl der PatientInnen im Mittelpunkt aller Bemühungen, hier werden die PatientInnen auch qualitativ bestens versorgt. Mit der Installierung dieses neuen MRT-Gerätes setzen wir einen wichtigen Schritt, um auch weiterhin Spitzenmedizin in der Region anzubieten und das medizinische Leistungsangebot in unseren Spitälern bedarfsgerecht weiterzuentwickeln“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl.

Die Magnetresonanztherapie (MRT) ist ein computergestütztes bildgebendes Verfahren für die Erstellung anatomischer Schnittbilder des menschlichen Körpers. Je nach Erfordernis können 2- oder 3-dimensionale Bilder in allen Körperebenen rekonstruiert werden. Dazu Gesundheits- und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos: „Der rasante Fortschritt in den Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bringt große Verbesserungen für die burgenländischen Patientinnen und Patienten mit sich. Derzeit befindet sich in den burgenländischen Krankenanstalten Eisenstadt sowie Oberwart jeweils ein MRT-Gerät - sowohl für die Versorgung der stationären Patientinnen und Patienten sowie aufgrund einer Vereinbarung mit der Sozialversicherung zur extramuralen Versorgung. Nun wird auch im Krankenhaus in Kittsee und in weitere Folge auch im Krankenhaus Güssing ein dementsprechendes MRT-Gerät eingerichtet werden. Mit diesen neuen medizinisch-technischen Geräten schaffen wir - zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten - eine deutliche Leistungserweiterung. Gleichzeitig sind diese Investitionen aber auch wesentliche Maßnahmen, um einer Zwei-Klassen-Medizin entgegenzusteuern.“