Erstellt am 28. August 2013, 11:31

„Bester Freund“ als Luxus?. Pia Reiter über Tierliebe, die mitunter mit hohen Kosten verbunden ist.

Immer öfter werden Haustiere oft zum Statussymbol, das gerne präsentiert wird. Hund, Katze und Co. werden mittlerweile oft als Familienmitglieder oder -ersatz behandelt. Viele Halter übertragen ihre Lebens- und Konsumgewohnheiten auf die Tiere und verwöhnen ihre Lieblinge mit dem „besten“ Futter oder dem „teuersten“ Spielzeug. Dabei werden sehr oft weder Kosten noch Mühen gescheut.

Kurzum: Das Geschäft mit den Haustieren ist zu einem riesigen Wirtschaftszweig geworden.
Mit der steigenden Zahl der Hunde, und das ist auch in Neusiedl am See zu beobachten, steigen aber auch die Kosten für die Stadtgemeinde, um zum Beispiel den Hundekot von Gehsteigen zu entfernen.

Neusiedls Hundehalter sind ob der Erhöhung der Abgabe zwiegespalten. Einige zeigen durchaus Verständnis, denn seit mindestens zwölf Jahren gab es keine Erhöhung. Andere ärgern sich über die beinahe Verdoppelung und hätten sich mit einer Anhebung in mehreren Schritten besser anfreunden können.