Erstellt am 04. Juni 2014, 09:53

von Katharina Zedlacher-Fink

Braucht es noch mehr Windräder?. Katharina Zedlacher-Fink über Windparks und den Widerstand in Zurndorf

Windräder sind schon zu einem Symbol für das (Nord)Burgenland geworden. Mit der im Vorjahr erreichten Stromautarkie ist unser Bundesland selbst in der EU zu einer Energie-Vorreiterregion geworden. Möglich war das auch, weil sich — anders als zum Beispiel in Niederösterreich, wo sich Bürgerinitiativen lautstark gegen Windparks wehren und diese auch schon zu verhindern wussten — im Burgenland wenig Widerstand gegen Windparks formierte und man sich einig in ihrer Förderung war und ist.

Am Zurndorfer Friedrichshof regt sich nun erstmals Widerstand gegen ein Windrad, das für die Bewohner mit einem Kilometer Abstand noch zu nahe an ihrem Lebensraum gebaut werden soll. Auch vonseiten der Unesco wurde bereits kritisch angemerkt, dass die vielen Windparks das Landschaftsbild im Welterbegebiet stören würden. Denn bei allen positiven Aspekten, die durch die erneuerbare Energie erzielt werden, sollte man auch nicht auf die negativen — wie Eingriffe in die Natur — vergessen und versuchen, eine gesunde Balance zu finden.