Erstellt am 24. August 2011, 00:00

Das Hoffen auf kühlere Nächte. PIA REITER über viel Zug-Verkehr und wenig Reaktion.

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In einer heißen Sommernacht und bei tropischen Raumtemperaturen bei geschlossenem Fenster schlafen, oder vor lauter Lärm vom nahe gelegenen Bahnhof durch Ansagen und fahrende Züge im Minutentakt kein Auge zuzumachen. Vor dieser Entscheidung stehen derzeit zahlreiche Parndorfer Abend für Abend (siehe Seite 23). Und doch scheint die ÖBB keinen akuten Handlungsbedarf zu sehen. Kein Wunder, dass sich die Betroffenen und die Gemeinde, die sich laut Bürgermeister Wolfgang Kovacs ebenfalls schon mit der ÖBB in Verbindung gesetzt hat, nicht Ernst genommen fühlen. Schon einmal hatte die ÖBB mit dieser Taktik wie es scheint Erfolg: Nachdem 20 Jahre lang der Parkplatz beim Bahnhof vonseiten der ÖBB nicht vergrößert wurde, schritt die Gemeinde zur Selbsthilfe und hat mittlerweile auf eigene Kosten einen Parkplatz angelegt.

Schlimmer als die nicht wirksamen Lärmschutzwände – das hängt auch von der gerade herrschenden Windrichtung ab – ist das Gefühl der Anrainer und Gemeinde mit ihren Beschwerden bei der ÖBB auf eine Wand zu stoßen. Nur auf kühleres Wetter zu hoffen, wird die erhitzten Gemüter auch nicht beruhigen.

KOMMENTAR

p.reiter@bvz.at