Erstellt am 22. Dezember 2010, 00:00

Das kurzlebige Trainergeschäft. Zwei Trainer sowie der Sportliche Leiter Dragan Kunkic versuchten sich in dieser Saison bereits auf der Bank des FC Großhöflein – keiner mit allzu großem Erfolg. Alles wurde ausprobiert: ein Spielertrainer, ein Außenstehender, ein Interner.

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Zwei Trainer sowie der Sportliche Leiter Dragan Kunkic versuchten sich in dieser Saison bereits auf der Bank des FC Großhöflein – keiner mit allzu großem Erfolg. Alles wurde ausprobiert: ein Spielertrainer, ein Außenstehender, ein Interner.Nun soll es der nächste Neue richten: Ab sofort schwingt Gerhard Bauer das Zepter. Anders als den Vorgängern soll dem Eisenstädter Zeit gegeben werden.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt am Aufbau eines schlagkräftigen Teams für die nächste Saison, dafür wird der kurzfristige Erfolg hintangestellt. In dieser Saison wäre ohnehin nicht mehr viel zu holen gewesen. Mit Platz zehn liegt der Absteiger aus der 1. Klasse Nord weit unter seinen Möglichkeiten. Der Kader ist besser, aber auch schwierig. So soll Trainer Nummer zwei, Christian Weingrill, daran gescheitert sein, dass die Mannschaft nicht mitzog. Ändert sich dies unter Bauer? Wichtig wird sein, dass die Truppe mit dem neuen Mann an der Seitenlinie kann und so das Optimum aus dem Kader herausgeholt wird. Es muss Ruhe einkehren in Großhöflein, um wieder erfolgreich Fußball spielen zu können.

Positiv an einem Trainerwechsel ist aber immer wieder der Umstand, dass sich jeder neu anbieten kann. So soll es sein – es lebe der Konkurrenzkampf.

m.pinter@bvz.at