Erstellt am 12. Februar 2014, 09:00

von Martin Ivansich

Der Angriff als Meister-Trumpf?. Martin Ivansich über die neuen Offensivstärken des SC Trausdorf.

Der Tabellendritte der 2. Liga Nord – der SC Trausdorf – erzielte im Herbst in 13 Spielen gerade einmal 17 Tore. Nicht wirklich viel für einen Verein, der um den Aufstieg mitspielt. Deshalb dachte man sich beim SC wohl: Konkurrenz belebt das Geschäft.

Geht man nach diesem Motto, dann werden die Offensivspieler des Vereins im Frühjahr zur Höchstform auflaufen, um ein Stammleiberl zu ergattern. Mit Dragan Markic aus Horitschon und Ahmet Delic vom Ligakonkurrenten Wimpassing stießen gleich zwei echte Torjäger zur Hermann-Truppe. Weiters wurden Brian Dascalu und Stefan Hombauer verpflichtet, beide sind ebenfalls Angreifer.

Dazu gibt es im Kader des SCT bereits einen Marian Pop, der mit neun Toren im Herbst der drittbeste Torschütze der 2. Liga Nord war, oder Flügelflitzer Sebastian Reinprecht. Was die Sturmabteilung betrifft, stehen die Trausdorfer am Papier fast schon vor einem Luxusproblem. Logisch war hingegen, am Defensiv-Sektor kaum Änderungen vorzunehmen: Mit acht Gegentreffern stellte Trausdorf das Abwehr-Bollwerk der Liga.

Wichtig wird nun sein, dass die Offensiv-Kicker ihr Qualität auch tatsächlich zeigen und nicht nur am Papier glänzen. Dann kann es schnell gehen. Die drei Punkte Abstand zum Ligakrösus und Herbstmeister Wimpassing sind nämlich alles andere als eine große und unüberwindbare Hürde.