Erstellt am 23. April 2014, 08:00

von Michael Pinter

Der Konstanteste wird gewinnen. Michael Pinter über das Phänomen der Unkonstanz in der 2. Klasse Nord.

Podersdorf bot gegen Zillingtal seine beste Saisonleistung, nur wenige Tage später schlittert man in ein 1:8-Debakel in Wulkaprodersdorf. Rust verliert gegen den Tabellenletzten aus Zagersdorf, in der nächsten Runde ringt man dem Ersten aus Pamhagen einen Punkt ab.

Nur zwei Beispiele von vielen, die eines deutlich aufzeigen: Die 2. Klasse Nord ist geprägt von Unkonstanz. Das ist kein Phänomen, das nur hier auftritt, das ist wohl im Unterhaus überall der Fall.

Die Gründe dafür sind vielfältig – es kommt auch meistens auf den Gegner an. Freilich kann man sich in einem Derby besser motivieren als gegen eine Mannschaft, in der man keinen Spieler kennt.

Diese Unkonstanz ist es aber, die eine Meisterschaft für den neutralen Zuschauer spannend macht. In jedem Spiel kann etwas passieren, kein Sieg ist gewiss. Und so kommt es auch, dass in der 2. Klasse Nord jeder jeden schlagen kann. In den höheren Ligen setzt sich meistens Qualität durch, im Unterhaus spielen aber wohl weit mehr Kriterien eine Rolle.

Wer am Ende jedoch am konstantesten war, steht dementsprechend ganz oben und darf aufsteigen. Offensichtlich sind das im Moment Pamhagen und Mörbisch. Aber schon am nächsten Spieltag kann selbst einer dieser Titelanwärter wieder umfallen – man darf auf jeden Fall gespannt sein.