Erstellt am 18. August 2011, 07:47

Die Geduld ist eine Tugend. MARTIN PLATTENSTEINER über die Situation des Ligafavoriten UFC Purbach.

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Nach zwei Spieltagen hat der UFC Purbach gerade einmal zwei Punkte auf der Haben-Seite. Die spielerische Leistung am Wochenende (1:1 gegen Apetlon) war ebenfalls sehr dürftig. Für einen Verein, der in zwei Jahren in der Regionalliga Ost mitmischen möchte, ist das einfach zu wenig. Noch rechtfertigt man sich am Türkenhain damit, dass sich die neu formierte Truppe erst zusammenspielen muss. Tja, aber siegen muss sie eigentlich auch – sonst ist der Zug zum Meistertitel schneller abgefahren, als man jemals trainieren oder spielen kann. Klaro, acht neue Kicker zu integrieren ist nicht das einfachste Unterfangen. Doch bei einer Klasse von Viktor Melisik & Co. sind die hohe Erwartungshaltung der Fans sowie die meisterlichen Vorgaben des Vorstands mehr als berechtigt.

Einen möglichen Weg, wie man in die Burgenlandliga gesund zurückkehren kann, hat der SV Sankt Margarethen vorgezeigt: ein Zwei-Jahres-Projekt. Das erste Jahr in der zweiten Liga galt – trotz der Verpflichtung von einigen Krachern a lá Marcus Pürk – als Saison der Konsolidierung. Erst dann wurden die Trauben höher gehängt und schließlich auch am süßesten geerntet. Doch dazu bedarf es einer ordentlichen Portion an Geduld!