Erstellt am 01. Juni 2011, 00:00

Die Rutsche im Dorf lassen. PIA REITER über anonyme Vorwürfe und Spekulationen.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Kinder toben und spielen. Das sollen sie ja auch. Damit sie auch den Umgang mit Altersgenossen lernen, gehen sie in den Kindergarten. Dort vertrauen die Eltern darauf, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind. Dass beim Herumtoben immer Mal etwas passieren kann – wie zum Beispiel ein Sturz in Illmitz – ist jedem klar, der selbst Kinder hat oder in einer Schule oder Kindergarten arbeitet (Seite 8). Wichtig ist es, dabei richtig zu reagieren und die Eltern sofort zu informieren.

So ein Malheur kann für unliebsamen Gesprächsstoff sorgen, wie der aktuelle Vorfall zeigt: Ein Unbekannter zeigte die Aufsichtspersonen eines Kindergartens wegen Vernachlässigung der Aufsichtspflicht an, als sich ein dreijähriger Bub den Arm brach. Für Eltern und Kindergartenleitung ist das unverständlich. Denn beide Seiten betrachten den Vorfall als abgeschlossen. Nun rätselt man in Illmitz, wer Grant gegen das Kindergartenpersonal haben könnte, oder daran Interesse hat, Schaden anzurichten. Fragen, die nur der Anzeiger beantworten kann. Schade, dass er nicht zu seinen Anschuldigungen steht, dann könnte man wohl das eine oder andere Missverständnis in der Gemeinde ausräumen.

p.reiter@bvz.at