Erstellt am 23. Januar 2013, 08:59

Ein Dankeschön tut nicht weh. Pia Reiter über kaltes Winterwetter und heiße Gemüter.

Der Winter hat wie so vieles im Leben zwei Seiten: Der ganze Bezirk versinkt im Schnee. Erwachsene und vor allem Autofahrer fluchen, die Kinder hingegen nutzen den Schnee zum Rodeln und Schneemann bauen.
Nach mehreren Tagen knietief im Schnee, ist die Lust an der weißen Pracht den meisten vergangen. Vor allem das ständige Schneeschaufeln, gesperrte Straßen und eingeschneite Parkplätze zerren an den Nerven.

Und während viele einfach kapitulieren und zu Hause bleiben, gibt es einige im Bezirk, die jetzt sehr viel zu tun haben: Die Bauhofmitarbeiter, die den Schnee wegräumen, die Feuerwehren im gesamten Bezirk, die stecken gebliebene Autos bergen oder Mitarbeiter in den Gemeindeämtern, die sich die Beschwerden der Bürger anhören müssen, wieso denn in der eigenen Straße noch nicht gekehrt wurde, oder wieso es so lange dauert, bis der Schnee geräumt wird. Helden des Alltags, die ruhig bleiben, auch wenn sie angeschnauzt und beschimpft werden. Da könnte ein Dankeschön eine nette Geste für die hilfsbereiten Mitbürger sein.