Erstellt am 13. April 2011, 00:00

Ein klassischer Ausrutscher. Zugegeben, beim ersten Blick auf die Ergebnisse der letzten Runde in der 2. Klasse Nord konnte man große Augen machen.

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Wer auf einen Punktgewinn des Tabellenletzten Rust in Neufeld gewettet hätte, wäre jetzt wohl ein etwas reicherer Mensch. Schon letzte Woche zeigte Donnerskirchen mit einem Unentschieden gegen den haushohen Favoriten aus Andau, wie eine Überraschung aussieht. Eine ähnliche Demonstration will man kommenden Sonntag gegen Neufeld erneut halten.

Für die Spannung in der Meisterschaft können derart überraschende Ergebnisse nur gut sein. Man sieht, dass auch die besten Mannschaften stolpern können und dass man mit Wille und Kampfgeist selbst gegen die spielerisch stärksten Teams bestehen kann – siehe Rust.

Neufeld darf nach dem Punktverlust nicht den Fehler machen, das System zu hinterfragen, sondern das Remis als Ausrutscher werten und den eingeschlagenen Weg weitergehen. Spätestens jetzt aber spürt der Tabellenführer den Druck der Konkurrenz, die nach weiteren Umfallern des Klassenprimus lechzt. Fünf Vereine wollen aufsteigen, nur zwei werden dies auch schaffen. Wer das sein wird, bleibt wohl bis zum Saisonende ungeklärt.

KOMMENTAR

MICHAEL PINTER über den Umfaller des ASV Neufeld gegen den Tabellenletzten.

m.pinter@bvz.at