Erstellt am 25. Mai 2016, 09:50

von Philipp Frank

Ein Kraftakt ist noch notwendig. Philipp Frank über eine schwere Restauslosug für Klingenbach in der BVZ Burgenlandliga.

Eigentlich hatte den ASKÖ Klingenbach in der Winterpause schon jeder abgeschrieben. Unter Willy Kreuz und auch Günther Schiffer konnte die Mannschaft nie ihr ganzes Potenzial ausschöpfen. Die Neuzugänge, die in der Wintertransferzeit verpflichtet wurden, konnten auch nicht allesamt überzeugen.

Erst der neue, alte Coach und Vereinsboss Hans Dihanich hat der Truppe scheinbar wieder neues Leben eingehaucht. Trotz zweier verpatzter Spiele gegen Wimpassing (1:2) und Pinkafeld (3:3) steht das Team rund um Kapitän Christoph Dihanich noch immer auf einem Nicht-Abstiegsplatz – wenn man vom schlimmsten Fall (vier Absteigern) ausgeht. Klingenbach hat es also immer noch selbst in der Hand, um aus eigener Kraft den Verbleib in der BVZ Burgenlandliga zu schaffen.

Dieses Unterfangen wird allerdings sehr schwer werden. Die letzten vier Meisterschaftsspiele haben es wahrlich noch in sich. In der bevorstehenden Doppelrunde muss man in Draßburg und Eltendorf antreten, dann wartet ein Heimspiel gegen Eberau und am Ende muss die Dihanich-Elf zum UFC Jennersdorf – quasi zum großen Finale. Eine schwere Auslosung, die trotzdem machbar ist.

Mehr denn je ist die Mannschaft im Frühjahr schließlich zusammengerückt. Das ist ein Vorteil, der gerade in der heißesten Phase des Abstiegskampfes, wenn bei allen Klubs die Nerven blank liegen, den Ausschlag geben könnte.