Erstellt am 04. April 2012, 00:00

Ein Meister des Geduldspiels. CHRISTOPHERSCHNEEWEISSüber ein Konzept,das bisher stetsfunktioniert hat.Vorweg sei gesagt: Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Zumindest nicht beim SC Neusiedl.

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Vorweg sei gesagt: Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Zumindest nicht beim SC Neusiedl. Es ist noch ein langer Weg bis zum Klassenerhalt, oder wie es Trainer Harald Toth formuliert hat: Jede der noch ausständigen Partien ist ein Endspiel. Der NSC muss wohl bis zum Schluss zittern und in jedem Match daher mit vollster Konzentration und einem schweren Druck-Rucksack ans Werk gehen.

Trotzdem sei es schon jetzt erlaubt, die Kehrtwende des SC Neusiedl mit einem Plus zu versehen. Es ist wahrlich eine mentale Meisterleistung, die hier die Mannschaft vollbracht hat. Nach so einem niederschmetternden Auftakt die Kohlen aus dem Feuer zu holen, ist bemerkenswert. Die vergangenen drei Partien waren mehr als ligatauglich und bei solchen Darbietungen wäre es ein Jammer, müsste der NSC absteigen.

Es muss aber auch der Charakter hervorgehoben werden, den das Trainerteam an den Tag legt. Es war nicht das erste Mal, dass unter Coach Harald Toth und Co. ein Tiefpunkt erreicht wurde. Jedes Mal waren diese aber auch der Startschuss zum Aufwind. Das Geduldsspiel der Trainer hat also bisher immer Früchte getragen und wird, wenn es mit dem Punktesammeln so weitergeht, auch dieses Mal funktionieren.

c.schneeweiss@bvz.at