Erstellt am 23. Mai 2012, 00:00

Ein ungünstiger Augenblick. CHRISTOPHERSCHNEEWEISSüber ein traurigesAbstiegsszenario.Es ist langsam an der Zeit, sich mit dem „worst-case“-Szenario beim SC Neusiedl am See zu beschäftigen.

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Es ist langsam an der Zeit, sich mit dem „worst-case“-Szenario beim SC Neusiedl am See zu beschäftigen. Nach dem 0:6 gegen Sollenau steht der Verein zwei Runden vor Ladenschluss auf dem vorletzten Tabellenplatz, was den Abstieg bedeutet.

Es wäre dann das verflixte siebente Regionalliga Ost-Jahr, in dem der NSC nach dem Aufstieg wieder in die BVZ Burgenlandliga wandern müsste.

Ein verpasster Klassenerhalt wäre in jedem Fall ein Jammer, heuer wäre es aber ein ganz ungünstiger Zeitpunkt. Jetzt, wo sich der Verein mit einem VIP-Raum und einer Sportlerlaube infrastrukturell auf Schiene gebracht hat. Und noch dazu eine Stange Geld in die Hand genommen hat, um mit neuen Spielern ins Frühjahr zu gehen, wäre der Abstieg eine Watsch‘n, die noch lange Zeit nachhallen würde.

Eines ist klar: Im Falle eines Abstiegs kann sich der NSC in puncto Herbstplanung an der Nase nehmen. 13 Punkte in einer Halbsaison sind schlichtweg zu wenig, um die Regionalliga zu halten. Dagegen waren die bisher 20 Punkte im Frühjahr absolut im Plansoll.

Logische Schlussfolgerung: Die Seestädter hätten also vor der Hinrunde tiefer ins Tascherl greifen sollen, um einer sicheren Saison entgegen zu steuern.

KOMMENTAR

c.schneeweiss@bvz.at